Mikrofinanzinstitute in Schwellenländern Rothschild-Fonds soll soziale Wirkung erzielen

Indonesier heben Geld von Bankautomaten ab: Der neue Rothschild-Teilfonds investiert in mittelgroße Mikrofinanzinstitute in Schwellenländern. | © Getty Images

Indonesier heben Geld von Bankautomaten ab: Der neue Rothschild-Teilfonds investiert in mittelgroße Mikrofinanzinstitute in Schwellenländern. Foto: Getty Images

Rothschild & Co Asset Management Europe hat den luxemburgischen Fonds Sicav R-co Investments um einen Teilfonds ergänzt. Der Fonds R-co 4Change Impact Finance (ISIN: LU2016896354) ist auf die Finanzierung von Mikrofinanzinstituten in Schwellenländern spezialisiert. Mit dem Produkt will der Asset Manager Bevölkerungen unterstützen, die im Allgemeinen vom traditionellen Finanzsystem ausgeschlossen sind. Investoren sollen damit eine Anlageform erhalten, die neben der Rendite eine soziale Wirkung entfaltet. Zudem sei der Fonds zu traditionellen Anlageklassen gering korreliert.

Das Unternehmen Symbiotics, spezialisiert auf nachhaltige und integrative Finanzierungen, übernimmt das Management des Fonds. „Seit seiner Gründung hat Symbiotics bereits mehr als 5.000 Kredite an Mikrofinanzinstitute vergeben“, sagt Marc Romano von Rothschild & Co AM Europe. „Durch die Zusammenarbeit mit diesem wichtigen Akteur tragen wir dazu bei, die finanzielle Integration in Schwellen- und Grenzländern zu fördern.“

Zudem teilt Rothschild & Co einen Teil der Verwaltungskosten mit der Epic-Stiftung. Diese setzt sich für Kinderschutz und Chancengleichheit von Kindern überall auf der Welt bei Bildung und Gesundheit ein, indem sie Mittel für soziale Organisationen bereitstellt. Rothschild & Co AM Europe vertreibt den Fonds -co 4Change Impact Finance neben Deutschland auch in Frankreich, Italien, den Niederlanden, Belgien und Luxemburg.