KBL-CEO Yves Stein Merck Finck: „Wir wollen in Deutschland dazukaufen“

Yves Stein über die Expansionspläne der KBL-Tochter Merck Finck im deutschen Private-Banking-Markt:

„Wenn wir akquirieren, dann entlang unserem ganzen Netzwerk in Europa. Wachstum durch externe Unternehmen gehört zu unserer Strategie in den europäischen Ländern, ob in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Belgien oder Spanien. Wir sehen uns in diesen Märkten durchaus als Käufer.“

Yves Stein über weitere Entwicklungsschritte von Merck Finck:

„Merck Finck ist derzeit in einer guten Position in ihrem Markt, und die konnte es in den letzten Jahren ausbauen. In der Krise hat sich der Markt der reinen Privatbanken konsolidiert, und so gehört Merck Finck heute zu den Top-3 der reinen Privatbanken in Deutschland, und dabei ist sie letztlich in Familienbesitz. Im deutschen Markt können wir den Kunden das volle Angebot aller Private-Banking-Dienste anbieten, von der Vermögensverwaltung und Beratung über Family Office und Treuhanddienstleistungen bis hin zu Immobilienberatung, Brokerage, Krediten. Das ist eine komplette Palette, angeboten von einem wahren deutschen Unternehmen. Wir sehen also Chancen für weitere Schritte.

„Wir suchen in Deutschland nach Akquisitionsmöglichkeiten, um die kritische Größe zu steigern. Allgemein sehen wir in Europa ein Potential für lokale Privatbanken. Diese haben gerade gegenüber den Schweizer Anbietern an Sichtbarkeit gewonnen – während sich die Schweizer eher zurückzogen. Die Entwicklung in Europa läuft stark zugunsten von reinen Heimanbietern, und Merck Finck ist eindeutig in solch einer Position.“

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