Zugänge an drei Standorten Sechs neue Berater: Merck Finck stockt Personal im Private Banking auf

Schriftzug von Merck Finck über der Niederlassung in Düsseldorf

Schriftzug von Merck Finck über der Niederlassung in Düsseldorf: Auch hier starten in den kommenden Wochen zwei neue Berater. Foto: Imago Images/Michael Gstettenbauer

Sechs Berater und fünf Assistenzen hat Merck Finck in den vergangenen Wochen eingestellt. Dies teilt die Privatbank, die zur luxemburgischen Quintet-Gruppe gehört, am Montag mit. Die neuen Mitarbeitenden nehmen ihre Arbeit zu verschiedenen Zeitpunkten in den nächsten Monaten auf. Jeweils zwei von ihnen werden an den Standorten München, Düsseldorf und Hamburg tätig sein. Zudem werden fünf Mitarbeitende in Assistenz- und anderen unterstützenden Funktionen in der Kundenberatung starten.

Hamburg holt Beraterinnen von der Hypovereinsbank und Berenberg

Saskia Tamm wird Beraterin am Standort Hamburg. Sie kommt von der Hypovereinsbank, wo sie ihre Ausbildung zur Bankkauffrau begann, und seit Mai 2020 in der Vermögensberatung tätig ist. Philine Dittmer stößt ebenfalls als Kundenberaterin zum Hamburger Team. Sie kommt aus dem Corporate & Merchant Banking von Berenberg, wo sie insbesondere mit Kunden aus dem Start-up-Umfeld, UHNWI-Kunden und Unternehmern arbeitete.

Am Standort München beginnt Anton Spaci als Kundenberater. Er verfügt über sechs Jahre Berufserfahrung und war nach Positionen im genossenschaftlichen Sektor als selbstständiger Finanzberater unter dem Dach des Deutsche-Bank-Konzerns tätig. Anna Schreiber wechselt als Beraterin von der Stadtsparkasse München, wo sie ebenfalls verantwortlich für die Betreuung von Kunden im Private Banking war.

Dorothee Stattrop tritt ins Düsseldorfer Team von Merck Finck ein. Sie war zuletzt als selbstständige Finanzierungsvermittlerin beim Finanzvertrieb Dr. Klein tätig. Marvin Wegener wechselt von der Deutschen Bank in die Düsseldorfer Niederlassung von Merck Finck. Bei der Deutschen Bank, wo er auch seine Ausbildung zum Bankkaufmann absolvierte, war er zuletzt als Relationship Manager im Private Banking beschäftigt. 

 

Junge und weibliche Vermögende im Fokus

Mit den Neueinstellungen will die Privatbank die ins Leben gerufenen Initiativen „NextGen“ und „ForHer“ vorantreiben. Unter dem Titel „NextGen“ ist das Beratungsangebot für die jüngeren Generationen Vermögender, zum Beispiel erfolgreiche Start-up-Gründer oder auch Erben, gemeint. „ForHer“ steht für Beratungsansätze, die sich gezielt an Frauen richten. Beide Initiativen werden vom Hamburger Standortleiter Sönke Niefünd verantwortet.

„Die Vielfalt und das hohe Niveau der Expertise in unserem Team sind unser größtes Kapital. Deswegen sind wir auch weiterhin auf der Suche nach herausragenden Talenten, die in unseren Teams vor Ort bei den Kunden den entscheidenden Unterschied machen wollen“, sagt Merck-Finck-Chef Michael Savenay. Rainer Wörz, Leiter Wealth Management bei Merck Finck, ergänzt: „Wir verfolgen eine langfristig angelegte Wachstumsagenda. Dafür brauchen wir ein Team aus erfahrenen Experten mit gewachsenem Kundenstamm ebenso wie junge Top-Talente, die mit uns neue Kundengruppen erschließen.“

Zuletzt mehrere Abgänge zu Hauck Aufhäuser Lampe

Die Neueinstellungen sind für Merck Finck allerdings auch notwendig. In den vergangenen Monaten hatte die Bank mehrere Abgänge von Kundenberatern hinnehmen müssen – vor allem zum Wettbewerber Hauck Aufhäuser Lampe. Zuletzt waren vier Mitarbeiter aus Düsseldorf zur HAL gewechselt. Am 1. Oktober startete Ex-Merck-Finck-Führungskraft Daniel Sauerzapf als Co-Leiter Wealth Management bei HAL. Auch der neue Investmentchef Robin Beugels und ein Kölner Beraterteam um Co-Standortleiter Frank Hoppe verließen die deutsche Quintet-Niederlassung.

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