Muttergesellschaft von Merck Finck Quintet beschließt Kooperation mit Blackrock im Investmentbereich

Chris Allen, Geschäftsführer der Quintet-Gruppe, und Stephen Cohen, Leiter Europa, mittlerer Osten und Afrika bei BlackRock.

Chris Allen, Geschäftsführer der Quintet-Gruppe (links), und Stephen Cohen, Leiter Europa, mittlerer Osten und Afrika bei BlackRock. Foto: Quintet, BlackRock

Quintet will im Investmentbereich künftig mit dem Vermögensverwalter Blackrock kooperieren. Die Muttergesellschaft von Merck Finck, erhofft sich dadurch Zugang zu einem breiteren Spektrum an Anlageinstrumenten und -produkten sowie Lösungen für das Risikomanagement. Eine entsprechende Absichtserklärung haben beide Unternehmen beschlossen, wie die europäische Privatbankengruppe in einer Presseaussendung mitteilt. 

Quintet behält Kontrolle über Entscheidungsprozesse im Investmentbereich

Blackrock wird Quintet unter anderem bei der Strategischen Asset Allocation ihrer Kunden beraten, es soll eine Palette neuer Fonds exklusiv für Quintet-Kunden aufgelegt werden und die Bankengruppe wird Zugang zu Blackrocks Risiko- und Investmentplattform Aladdin erhalten. „Durch Implementierung dieser Plattform werden Risikomanagement und Reporting auch bei den diskretionären Lösungen von Quintet unterstützt“, teilt das Unternehmen mit. Wie Quintet zudem betont, wird die Bank die volle Kontrolle über alle Entscheidungsprozesse im Investmentbereich behalten.

„Wir haben uns aufgrund der Tiefe und Qualität der Investmentexpertise, der großen Reichweite der Lösungen und der Stärke der Risikomanagement-Plattform für Blackrock entschieden. All dies wird unseren Investmentspezialisten die Arbeit erleichtern“, kommentiert Quintet-Geschäftsführer Chris Allen die Partnerschaft. 

 

Die Kooperation sei die erste Maßnahme einer Strategie, die die Bankengruppe in diesem und kommenden Jahres einheitlich umsetzen werde. „Die Erweiterung unserer Investmentfähigkeiten mit der Expertise von Blackrock wird ein wesentlicher Teil unserer Entwicklung hin zu nachhaltiger Profitabilität und langfristigem Wachstum sein“, so Allen weiter. Die vertraglichen Bedingungen zwischen Quintet und dem weltweit größten Asset Manager unterliegen noch einer endgültigen Vereinbarung, die für das dritte Quartal dieses Jahres erwartet wird. Über die Details dieser Vereinbarung haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Die Quintet Privatbank hat ihren Hauptsitz in Luxemburg, ist in 50 europäischen Städten aktiv, beschäftigt rund 2.000 Mitarbeitende und verwaltet ein Kundenvermögen in Höhe von rund 100 Milliarden Euro. Quintet betreut vermögende Privatpersonen und ihre Familien sowie institutionelle und Unternehmenskunden. Zur Quintet-Gruppe gehört die deutsche Niederlassung Merck Finck.

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