Über 500 Millionen Euro schwer Mercer und Union legen Fonds für deutsche institutionelle Investoren auf

Strommasten im Nebel

Strommasten im Nebel: Das Produkt von Union und Mercer soll institutionellen Investoren Zugang zu Infrastruktur-Assets bieten. Foto: Pixabay

Mercer Investments hat in Partnerschaft mit Union Investment einen Infrastrukturfonds für deutsche institutionelle Investoren aufgelegt. Der Uniinstitutional Sachwerte Infrastruktur-Invest 2 schloss zum geplanten Ende der Zeichnungsphase im November 2021 bei insgesamt 544 Millionen Euro. Union hat das Produkt auf die Bedürfnisse der Genossenschaftsbanken zugeschnitten, Mercer unterstüzt mit dem globalen Privatmarktteam.


Die Fondsmanager bauen ein globales und breites Portfolio aus rund 100 Infrastrukturanlagen in den Bereichen Kommunikation, Energie, Versorgung, Entsorgung, Transport und sozialer Infrastruktur. Der regionale Schwerpunkt liegt auf Westeuropa und Nordamerika, wo neben neu gezeichneten Beteiligungsfonds auch Sekundärmarktinvestitionen in bereits aufgelegte Infrastrukturfonds geplant sind. Zusätzlich wollen die Kooperationspartner Ausgliederungen einzelner Anlagen in Folgefonds sowie Direktinvestitionen umsetzen.

Der Fonds beruht auf einem Vorgängerprodukt, in dem die gleiche Strategie umgesetzt und der Mitte 2019 geschlossen wurde. Damals lag das Volumen mit 442 Millionen Euro noch ziemlich genau 100 Millionen Euro niedriger. „Die Höhe der Kapitalzusagen zeigt das Vertrauen der Investoren in das gemeinsame Infrastrukturprogramm, was uns überaus freut“, erklärt Julia Schiffer, Co-Portfoliomanagerin des Infrastrukturfonds. Zum einen seien viele Bestandskunden dabei geblieben, zum anderen bleibe die Nachfrage institutioneller Investoren nach Anlagealternativen hoch.