Zwischenstand Performance-Projekt V Mehrheit der VV-Fonds scheitert an ETF-Portfolio

Noch ein halbes Jahr läuft Phase 1 des Performance-Projekts V der Fuchs | Richter Prüfinstanz. Nach viereinhalb Jahren führt weiterhin das vermögensverwaltende Portfolio der liechtensteinischen Sigma Bank das Teilnehmerfeld an. Auch Deutsche Oppenheim Family Office, Zürcher Kantonalbank Österreich, Geneon Vermögensmanagement, Oddo BHF, Globalance Bank und die Berenberg Bank liegen allesamt aktuell nach Punkten vor dem Benchmark-Portfolio.

Die gesamte Anlagedauer des vermögenden Privatkunden beträgt insgesamt 15 Jahre. Hier gehts zu vollständigen Projektbeschreibung.

Einige Depots haben somit wieder aufgeholt. Zwischenzeitlich waren nur zwei Anbieter besser als die Benchmark, davon durchgehend das Portfolio der Sigma Bank, vormals Volksbank Liechtenstein. Die sieben Anbieter haben einerseits die Kundenvorstellungen eingehalten, andererseits das Benchmark-Depot aus insgesamt drei ETFs nach Punkten übertroffen.

Die Punkte setzen sich zu je einem Drittel aus der Rendite, dem Risikomaß Sortino-Ratio und dem Performancemaß Omega zusammen. Das Benchmark-Portfolio, das halbjährlich ein Rebalancing erhält, besteht aus drei ETFs:

Kundenziele erfüllt, aber hinter der Benchmark

Das Kundenziel eines maximalen Verlustes von höchstens 25 Prozent vom erreichten Höchststand haben lediglich vier der 74 Anbieter nicht eingehalten. Ebenso viele haben das zweite Kundenziel nicht erreicht, nach 20 Jahren ein Ruhestandskapital aufzubauen und zu vermehren. Somit sind nur 5 Prozent der Anbieter nicht in der Lage, die Kundenziele zu erfüllen.

Besser als die Benchmark waren jedoch lediglich 9 Prozent der vermögensverwaltenden Portfolios. Allen anderen Fonds sind aus Sicht der Fuchs | Richter Prüfinstanz bestenfalls bedingt, ein ETF-Portfolio zu ersetzen: Das Gros der vermögensverwaltenden Fonds bleibt den Beweis seines Mehrwerts gegenüber einem einfach zusammengesetzten Portfolio aus wenigen Indexfonds schuldig, so das Fazit der Prüfinstanz.