Medizinische Geräte eingeschlossen Hiscox startet Cyberversicherung für Ärzte

Irit Will (l.), Leiterin Produkte Gewerbliches Eigentum bei Hiscox Deutschland und Ole Sieverding, Hiscox‘ Produktleiter Cyber- und Datenrisiken

Irit Will (l.), Leiterin Produkte Gewerbliches Eigentum bei Hiscox Deutschland und Ole Sieverding, Hiscox‘ Produktleiter Cyber- und Datenrisiken

Der Münchner Spezialversicherer Hiscox erweitert sein Versicherungsportfolio um eine Cyber- und Sachversicherung speziell für niedergelassene Ärzte. Die Kombinationspolice soll der Berufsgruppe lückenlosen Versicherungsschutz für alle Schäden aus Cyber-Angriffen an der Praxis-IT und medizinischem Gerät sowie Schäden an der Elektronik oder am Praxisinventar bieten.

„Arztpraxen sind mit speziellem Inventar, hochwertigen medizinischen und elektronischen Geräten sowie teuren Arzneimitteln ausgestattet, die für den Schadenfall abgesichert werden sollten“, so Irit Will, Leiterin Produkte Gewerbliches Eigentum bei Hiscox Deutschland.

„Daneben sind Patientendaten ein äußerst wertvolles und schutzbedürftiges Gut“, so Ole Sieverding, Hiscox‘ Produktleiter Cyber- und Datenrisiken. „Die Police deckt Persönlichkeitsrechtsverletzungen bei Datendiebstahl, aber auch Betriebsunterbrechungsschäden, beispielsweise wenn der Arzt durch die bösartige Verschlüsselung der elektronischen Krankenakten keine Patienten mehr behandeln kann.“

Die Cyber-Komponente will Schutz vor den Folgen aus Hacker- und Virenangriffen, Datenrechtsverletzungen sowie im Falle einer Cyber-Erpressung bieten. Bei Bedarf wird aber auch die Krisenkommunikation übernommen und Rechtsbeistand geleistet. Zusätzlich sind Schäden an medizinischen Geräten eingeschlossen, die aus einem Hackerangriff resultieren.

Im Krisenfall steht ein spezialisiertes IT-Krisenteam zur Seite. Entweder telefonisch über eine durchgängig geschaltete Krisenhotline oder im Bedarfsfall auch beim Arzt vor Ort. Das Expertennetzwerk der Hiscox-Partner unterstützt bei der Wiederherstellung des IT-Systems und der Daten.

Im Rahmen der Sachversicherung sind das gesamte Praxisinventar sowie elektronische Geräte und die Medizintechnik zum Neuwert geschützt. Auch Arzneimittel, die in einer Kühlung aufbewahrt werden, sind im Versicherungsumfang inbegriffen sowie Geräte und Medizintechnik bis zu einem Wert von 50.000 Euro, die der Arzt außerhalb der Praxis, beispielsweise auf Hausbesuchen, benötigt.