Von Siemens Mobility Meag finanziert 61 Hybrid-Züge in Westfalen

Thomas Bayerl von Meag

Thomas Bayerl von Meag sagt: „Batteriebetriebene Züge sind eine Schlüsseltechnologie zur Beschleunigung der Dekarbonisierung regionaler Schienennetze, insbesondere auf Strecken ohne durchgehende Elektrifizierung.“ Bildquelle: Meag

Meag finanziert 61 Züge von Siemens Mobility hergestellte Züge. Sie fahren im nördlichen Westfalen: mit Strom von Oberleitungen und batteriebetrieben auf Strecken ohne Stromanbindung. Die vorherigen Züge seien dieselbetrieben gewesen. Laut Meag, dem Vermögensverwalter Munich Re und der Ergo, sollen die Züge ab Dezember 2029 im Einsatz sein. Meag stellt die Finanzierung sicher. 

 

Die Mitarbeiter der Meag haben gemeinsam mit einem Konsortium internationaler institutioneller Investoren die langfristige vorrangige Fremdfinanzierung des Projekts strukturiert, arrangiert und bereitgestellt. Die Züge werden als langfristige, festverzinsliche erstrangige Anleihe (Senior Note) finanziert. Rechtlicher Eigentümer ist eine Projektgesellschaft, die von dem britischen Infrastrukturanleger John Laing und und dem britischen Schienenfahrzeugunternehmen Rock Rail gehalten wird.

Meags zweiter Mobility-Deal binnen Wochen 

Über die Höhe des Kaufpreises vereinbarten die Beteiligten Stillschweigen. Erst im April gab Meag die Investition in europäische Lokomotiv-Leasingplattform an. Die Züge sind vom Modell Mireo Plus B. Dieser batteriebetriebene Hybrid-Zugtyp von Siemens Mobility hat eine Reichweite von 120 Kilometern und eine Höchstgeschwindigkeit von 140 Kilometer pro Stunde.

„Batteriebetriebene Züge sind eine Schlüsseltechnologie zur Beschleunigung der Dekarbonisierung regionaler Schienennetze, insbesondere auf Strecken ohne durchgehende Elektrifizierung“, sagt Thomas Bayerl, Leiter illiquide Anlagen. Laut Bayerl handelt es sich um „einer der größten batteriebetriebenen Zugflotten Deutschlands“.

Meag verwaltet derzeit ein Vermögen von rund 368 Milliarden Euro, davon 63 Milliarden Euro für private und weitere institutionelle Investoren. Die Munich-Re-Tochter hat Standorten in Europa, Asien und Nordamerika. Gleichwohl investiert die Munich Re investiert in Anlagen mit reduzierten Emissionen, nachdem Sie ihre Klimaschutzbemühungen im Sommer 2025 reduzierte.

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