Markus Steinbeis, Mitgründer und langjährige Portfoliomanager der Münchner Vermögensverwaltung Steinbeis & Häcker ist nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben. Das teilte das Unternehmen mit.
Das Haus will den Weg in seinem Sinne fortsetzen
In einer von Mitgründer Gerd Häcker und Geschäftsleitungsmitglied Tatjana Rogalli gesendeten Stellungnahme heißt es, Steinbeis habe das Unternehmen über viele Jahre maßgeblich mitgeprägt und sei nicht nur ein geschätzter Kollege und Geschäftspartner, sondern für viele auch ein persönlicher Freund und wichtiger Wegbegleiter gewesen. Sein Verlust sei eine tiefe Zäsur. Man wolle den gemeinsam aufgebauten Weg „in seinem Sinne fortsetzen“ und an den Werten und Grundsätzen festhalten, die das Unternehmen geprägt hätten. Das Mitgefühl gelte seiner Familie und seinen Angehörigen.
Steinbeis hatte das Haus Ende 2016 gemeinsam mit Gerd Häcker gegründet. Den operativen Betrieb nahm die Steinbeis & Häcker Vermögensverwaltung zum 1. Januar 2017 auf. Zuvor hatten beide bei einer Münchner Vermögensverwaltung gearbeitet, bei der Steinbeis das Portfoliomanagement leitete.
Seine Laufbahn hatte Steinbeis nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Bayerischen Vereinsbank und einem betriebswirtschaftlichen Studium an der Universität Augsburg begonnen. Es folgten das Private Banking der Dresdner Bank sowie rund 13 Jahre bei Pioneer Investments, wo er zuletzt den Aktienbereich verantwortete. Bekannt wurde er für seine substanzwertorientierte Anlagestrategie, die mehrfach ausgezeichnet wurde. Seit 2002 war er CFA-Charterholder.