Marc Ampaw, Vorstand (CIO) der Oldenburgischen Landesbank (OLB), verlängert seinen Vertrag nicht. Er wird sein Amt zum 31. März 2027 niederlegen.
Nach dem Abgang von CIO Giacomo Petrobelli zum 30. Juni 2026 übernimmt Ampaw bis zu seinem eigenen Weggang dessen Funktionen. Dazu zählen Akquisitionsfinanzierung, Firmenkunden, Fußballfinanzierung, Finanzierungslösungen, Fondsfinanzierung und das internationale Geschäft.
Wie das private banking magazin aus informierten Kreisen erfuhr, soll die Nachfolge Ampaws bereits geklärt sein. Seitdem die OLB Anfang 2026 von der Targo Deutschland übernommen wurde, steht das Personalkarussell nicht still.
Barth verlässt OLB ebenfalls
Ende Januar verließ der damalige Geschäftsführer (CEO) Stefan Barth die norddeutsche Bank. Barth leitete die Bank fünf Jahre. An seiner Stelle sitzt heute Christophe Jéhan, der als stellvertretender CEO und Privatkundenvorstand von der Targobank kam. Er verbleibt zudem in der Geschäftsführung von Targo Deutschland.
Isabelle Chevelard, die die Targo Deutschland führt und Vorstandsvorsitzende der Targobank ist, wurde zudem im Januar Aufsichtsratsvorsitzende der OLB. Sie folgte auf John Denhof, der seit Anfang Juni im Aufsichtsrat der slowenischen Bank SID sitzt.
OLB wird 2029 zur Targobank
Die OLB ist eine der größten Regionalbanken Deutschlands mit Sitz in Oldenburg. 2025 hatte die OLB eine Bilanzsumme von über 30 Milliarden Euro und betreute mehr als eine Million Kunden, vor allem in Norddeutschland. Das Institut beschäftigt rund 1.700 Mitarbeiter in 80 Filialen. Bis zum 1. Januar 2029 soll die OLB mit der Targobank zu einer juristischen Einheit verschmolzen werden.