3 Milliarden Euro Geschäftsvolumen LLB übernimmt Zürcher Kantonalbank Österreich

Die Liechtensteinische Landesbank übernimmt die Zürcher Kantonalbank Österreich.

Die Liechtensteinische Landesbank übernimmt die Zürcher Kantonalbank Österreich. Foto: Imago Images / imagebroker / Depositphotos

Die Liechtensteinische Landesbank (LLB) hat am Dienstag die Übernahme der Zürcher Kantonalbank Österreich bekanntgegeben. Die LLB hat einen Kaufvertrag über 100 Prozent der Aktien unterzeichnet. Laut eigener Aussage erhöht sich das Geschäftsvolumen der LLB dadurch um 3 Milliarden Euro. 

Die LLB-Gruppe ist bereits seit 2009 mit ihrer Tochtergesellschaft Liechtensteinische Landesbank (Österreich) am Standort Wien aktiv. Die Zürcher Kantonalbank Österreich beschäftigt rund 120 Mitarbeitende und hat Standorte in Salzburg und Wien. Künftig soll laut der LLB vor allem der Standort Salzburg weiter ausgebaut werden.

„Nach der Akquisition der Semper Constantia Privatbank im Jahr 2018 und der Übernahme von Private-Banking-Kunden der Credit Suisse im Jahr 2021 unternehmen wir einen weiteren Schritt für akquisitorisches Wachstum in Österreich und unterstreichen damit die strategische Bedeutung des österreichischen Marktes für die LLB-Gruppe“, sagt Gabriel Brenna, Geschäftsführer der LLB-Gruppe. 

Erst Übernahme, dann Fusion

Die Zürcher Kantonalbank Österreich, derzeit noch eine hundertprozentige Tochter der Zürcher Kantonalbank in Zürich, ist auf das Private-Banking-Geschäft spezialisiert und betreut vermögende Privatpersonen, Stiftungen und Unternehmer in Österreich und Süddeutschland.

 

Sollten die Aufsichtsbehörden zustimmen, übernimmt die LLB im ersten Schritt die ZKB Österreich mit Kundenvermögen von 3,1 Milliarden Euro. Anschließend sollen die ZKB und LLB Österreich fusionieren. Die aktuelle Transaktion erfolgt vorbehaltlich der Genehmigung durch die Bundeswettbewerbsbehörde und die Aufsichtsbehörden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

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