Seit 2011 bei der LLB LLB ernennt erste Aufsichtsratsvorsitzende unter Österreichs Privatbanken

Natalie Flatz, Aufsichtsratsvorsitzende bei der Liechtensteinischen Landesbank in Österreich

Natalie Flatz, Aufsichtsratsvorsitzende bei der Liechtensteinischen Landesbank in Österreich: Sie leitet ab sofort auch das internationale Wealth Management. Foto: Liechtensteinische Landesbank / Screenshot

Natalie Flatz übernimmt den Vorsitz des Aufsichtsrates bei der Liechtensteinischen Landesbank Österreich. Sie ist damit die erste Frau, die diese Position bei einer österreichischen Privatbank inne hat. Zusätzlich verantwortet Flatz nach der Umstrukturierung das internationale Wealth Management der LLB.

Die gebürtige Österreicherin studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften und hält einen Master für europäisches und internationales Wirtschaftsrecht von der Universität St. Gallen. Sie führte bei der Liechtensteinischen Landesbank zuletzt den Bereich für institutionelle Kunden und arbeitet seit 2011 in führenden Positionen bei der Privatbank. Im Jahr 2016 rückte sie in die Leitung der LLB auf. Nun übernimmt sie den Aufsichtsratsvorsitz von Gabriel Brenna, der seit 2012 in dieser Position bei der LLB Österreich tätig war und zusätzlich Geschäftsführer der Gruppe ist.


Die Bank solle in Österreich in den Bereichen Vermögensverwaltung, Asset Management und institutionelles Geschäft weiter wachsen, erklärt Flatz. Österreich ist seit 2009 neben Liechtenstein und der Schweiz der dritte Heimmarkt der Gruppe, im Frühjahr 2021 übernahm die LLB außerdem Private-Banking-Kunden der Credit Suisse. Die LLB Österreich ist mit einem betreuten Vermögen von über 28 Milliarden Euro und rund 220 Mitarbeitenden nach eigenen Angaben Österreichs führende Vermögensverwaltungsbank. Insgesamt zählt die LLB-Gruppe mehr als 1000 Mitarbeitende und hatte Mitte 2021 ein Geschäftsvolumen von umgerechnet fast 100 Milliarden Euro.