Führungsteam fast komplett LLB ernennt Deutschland-Chef – kommt von Rothschild & Co

Wechselt von Rothschild & Co zur LLB: Thomas Henk.

Wechselt von Rothschild & Co zur LLB: Thomas Henk. Foto: Rothschild & Co

Die Liechtensteinische Landesbank (LLB) gibt ihren Deutschland-Chef bekannt: Thomas Henk kommt von Rothschild & Co und wird ab dem 1. April die Zweigniederlassung der LLB leiten. Zum Jahresbeginn hatte das Institut das Geschäft an den Standorten München, Frankfurt und Düsseldorf aufgenommen.

Thomas Henk sitzt in Düsseldorf – Standortleiter bleibt offen

Das Führungsteam der LLB in Deutschland ist damit fast komplett. Die beiden Standortleiter Jochen Schindler-Nagy (München) und Matthias Luck (Frankfurter) berichten an Thomas Henk, der in Düsseldorf sitzt. In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt will die LLB noch einen Standortleiter ernennen. Dort haben im Januar bereits die Berater Johannes Olligschläger, Dirk Schittges, Ralf Hergesell und Nils Herrnkind ihre Arbeit aufgenommen. Insgesamt rund 40 Mitarbeitende hat das Unternehmen für den Deutschland-Start eingestellt. Zuletzt war bekanntgeworden, dass ein Beratertrio von der Deka zur LLB nach Frankfurt wechselt.

 

Den weiteren Aufbau des Geschäfts verantwortet hierzulande nun Thomas Henk. Der 52-Jährige hat zuletzt und seit Anfang 2023 bei Rothschild & Co die Niederlassung in Düsseldorf geleitet. Sein Nachfolger dort wird Dirk Wehmhöner. Dem Vernehmen nach sollen keine weiteren Mitarbeiter von Rothschild & Co zur LLB wechseln.

Vor seiner Zeit bei Rothschild & Co war Henk bereits für die Bethmann Bank in einer Führungsposition tätig. Ab März 2022 leitete er im Wealth Management die Region Südwest und zuvor das Investment Center der Frankfurter Privatbank.

Das Marktgebiet Düsseldorf und Rheinland kennt Henk bereits aus seiner Zeit bei der Credit Suisse. Für die Großbank war er zwischen 2007 und 2014 tätig. „In seiner langjährigen Karriere hat er mehrfach große Vertriebseinheiten erfolgreich geführt“, sagt Martin Heutschi, Leiter Private Banking der LLB, über den neuen Deutschland-Chef.

LLB in Deutschland: Fokus auf vermögende Kunden

Die Liechtensteinische Landesbank ist mit 1.213 Mitarbeitenden in Liechtenstein, der Schweiz, Österreich, Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten präsent. Zum 31. Dezember 2023 lag das Geschäftsvolumen der Gruppe bei rund 110 Milliarden Euro. Im Heimatmarkt Liechtenstein als Universalbank aufgestellt, beschränkt sich das Institut in Deutschland auf die Vermögensstrukturierung, Vermögensverwaltung sowie die Anlageberatung. Auch Depotbank- und Execution-only-Services für Endkunden von unabhängigen Vermögensverwaltern bietet die LLB hierzulande an.   

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