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Defensive Multi-Asset-Strategien 2.0 Liquid Alternatives als sinnvolle Ergänzung im Niedrigzinsumfeld

Liquid Alternatives als sinnvolle Ergänzung im Niedrigzinsumfeld

Foto: Berenberg

Anleiherenditen sinken seit Jahrzehnten. Als Folge sind rund ein Fünftel der heute im Umlauf befindlichen Anleihen negativ verzinst, was Anleger vor zwei große Herausforderungen stellt: Erstens führen negativ verzinste Anleihen zu einem garantierten Verlust für „Buy & Hold“-Investoren, wodurch das Risiko zumindest kurzfristiger deutlicher Verluste bei steigenden Zinsen folglich nicht kompensiert wird. Zweitens ist die traditionelle Absicherungswirkung von Anleihen bei Aktienmarktkorrekturen nur noch eingeschränkt vorhanden.

Die Korrelation zwischen Aktien und Anleihen hat zugenommen und der begrenzte Raum für weiter fallende Renditen im Krisenfall limitiert den möglichen Kursgewinn der Anleihen. Daher sind Alternativen gefragt, die Stabilisierung und Absicherung in Aktienmarktkorrekturen und im Umfeld steigender Zinsen die nötige Diversifikation bieten. Neben Rohstoffen und illiquiden Anlagen werden dazu regelmäßig Liquid Alternatives genannt, welche gegenüber traditionellen Anlagestrategien in der Regel auf einen größeren Baukasten an Anlageinstrumenten und Handelsstrategien zurückgreifen. Dieser ermöglicht es, sowohl von steigenden als auch von fallenden Kursen in diversen Anlageklassen zu profitieren.

Im Gegensatz zu Hedge-Fonds sind Liquid Alternatives größtenteils börsentäglich handelbar, meistens kostengünstiger und nicht auf bestimmte Investorenkreise beschränkt. Neben den genannten Vorteilen werfen Liquid Alternatives jedoch Fragestellungen auf, die Investoren aus der Selektion von Aktien- und Anleihefonds nicht kennen. Die Produktkonstruktion ist aufgrund des Derivateeinsatzes meist komplex. Individualität sowie Freiheitsgrade erschweren die Vergleichbarkeit und Beurteilung. Daher ist für eine erfolgreiche Integration in herkömmliche Multi-Asset Portfolios neben dem grundlegenden Verständnis der verschiedenen Strategien, ihrer Instrumente und Flexibilität der Zugang zu den Managern für eine umfassende Prüfung entscheidend. Diese stellt die Basis für eine richtige Einordnung der Strategien dar.

Ein fundierter, auf quantitativen und qualitativen Kriterien beruhender,  Investmentprozess und eine am übrigen Portfolio orientierte und auch über verschiedene Strategietypen diversifizierte Portfoliokonstruktion runden die notwendigen Schritte für eine erfolgreiche Integration von Liquid Alternatives ab.

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