Gerald Moser übernimmt zum 1. März 2026 die neu geschaffene Position des globalen Leiters für Investitionsprozesse und -inhalte (Global Head of Investment Process & Content) bei EFG International. Das geht aus einem internen Memo hervor, in welches das Schweizer Magazin Finews nach eignen Aussagen Einblick hatte. Moser wird demnach in Zürich tätig sein. Moser kommt von der LGT.
Parallel wechselt Daniel Murray, derzeit Leiter der diskretionären Portfolioverwaltung (Head of Discretionary Portfolio Management (DPM), zurück in die Rolle des stellvertretenden Leiter der Anlageabteilung (Deputy Chief Investment Officer (CIO)).
Mit der neuen Funktion führt EFG International mehrere Bereiche zusammen: Discretionary Portfolio Management (DPM), Investment Content & Delivery (ICD), Investment Risk & Analytics sowie die New-Capital-Fondsmanager in der Schweiz. „Durch die weitere Stärkung unserer Content-Delivery – indem wir unsere internen Expertinnen und Experten enger mit unseren CROs zusammenbringen – schaffen wir Mehrwert für unsere Kundinnen und Kunden", heißt es laut dem Memo. Dieser Redaktion gegenüber bestätigte EFG International die Personlie und die Umstrukturierung bislang nicht.
LGT sucht Nachfolger für Moser
Von der LGT heißt es dazu gegenüber dieser Redaktion, dass sich Moser nach mehr als vier Jahren dazu entschieden habe, die LGT per Ende 2025 zu verlassen und eine neue berufliche Herausforderung außerhalb der Gruppe anzunehmen. Die Verantwortung für den Bereich Investment Solutions Europe liegt demnach seit Dezember ad interim bei Patrick Huber. Die Suche nach einer permanenten Nachfolge läuft.
Moser war zuletzt als Chief Investment Officer (CIO) und Head of Investment Solutions Europe bei LGT tätig. Weitere leitende Karrierestationen hatte Moser bei der Barclays Private Bank, der Credit Suisse und Goldman Sachs inne.
EFG International (EFGI) ist eine globale Privatbankengruppe mit Sitz in Zürich. Ihre drei Geschäftsfelder sind Private Banking, Vermögensberatung und Vermögensverwaltung. Die unter dem Dach zusammengeschlossenen Privatbanken sind weltweit mit mehr als 3.000 Mitarbeitenden an rund 40 Standorten tätig. Verwaltet werden rund 150 Milliarden Euro.