LGT-Studie Vermögende Österreicher passen Portfolios an – und bleiben zuversichtlich

Blick über Wien, Millionenmetropole und Hauptstadt Österreichs

Blick über Wien, Millionenmetropole und Hauptstadt Österreichs: Vermögende Österreicher haben auf die Krise bei der Geldanlage reagiert, bleiben aber zuversichtlich. Foto: Imago Images / YAY Images

Die aktuelle Krise wirkt sich auf die Geldanlage vermögender Österreicher aus. Das legt eine Umfrage nahe, die die LGT-Bank zusammen mit Ipsos unter Personen mit einem frei verfügbaren Anlagevermögen von mindestens 500.000 Euro durchgeführt hat. Meinhard Platzer, Geschäftsführer der LGT Bank Österreich, fasst zusammen: „Die Studie zeigt: 66 Prozent haben während der vergangenen Monate Veränderungen in ihrem Portfolio vorgenommen.“


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Der Umfrage nach entfallen in einem Drittel der Fälle diese Veränderungen auf die Zukäufe von Aktien, auch Gold und Edelmetalle kaufte etwa jeder vierte vermögende Österreicher in der Krise hinzu. Und: Bei 77 Prozent der Befragten ist die finanzielle Situation gleich geblieben oder hat sich sogar verbessert. „71 Prozent der Studienteilnehmenden gehen sogar davon aus, dass sich ihre finanzielle Situation im kommenden Jahr weiter verbessert oder zumindest konstant bleibt“, erklärt Platzer.

Die Studienautoren verweisen in diesem Zusammenhang daraf, dass die wohlhabenden Österreicherinnen und Österreicher ihr Vermögen sehr risikoavers anlegen: 51 Prozent setzen auf Werterhaltung und nur 29 Prozent wollen mit ihren Anlagen in erster Linie eine höhere Rendite erzielen. Zudem wird – wenig überraschend – die nachhaltige Geldanlage wichtiger: „Knapp acht von zehn Befragten haben bereits nachhaltige Anlagen in ihrem Portfolio.

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Kernaussagen der LGT-Umfrage unter vermögenden Österreicherinnen und Österreichern. © LGT

Bei zwei Drittel übersteigt das Volumen sogar die Fünf-Prozent-Marke“, erklärt Platzer, der eine ähnliche Entwicklung auch in den LGT-Kundenportfolios feststellt. Allerdings fühlen sich jeweils 43 Prozent der Befragten bisher nicht ausreichend informiert oder fürchten einen Etikettenschwindel.