In der Schweiz und Liechtenstein LGT Bank wechselt Führungspositionen im Private Banking durch

Das Hauptgebäude der LGT Bank im liechtensteinischen Vaduz

Das Hauptgebäude der LGT Bank im liechtensteinischen Vaduz: Die Fürstenbank baut die Geschäftsführung in der Schweiz um. Das betrifft besonders das Private Banking. Foto: LGT Bank

Die LGT Bank baut die Führungsstruktur im Private Banking um. So leitet Bruno Piller beim Schweizer Arm der Bank künftig das gesamte Geschäft mit den vermögenden Kunden. Der diplomierte Bankfachexperte und Absolvent der Swiss Banking School übernimmt die Position ab dem zweiten Quartal 2022. Er war nach der Gründung der Schweizer LGT Bank 2004 erst Leiter der Region Bern und Mittelland und wurde 2014 dann Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter des Schweizer Private Bankings.

Gleichzeitig scheiden zwei Private-Banking-Führungskräfte aus der LGT Bank Schweiz aus: Rémy de Bruyn war 13 Jahre lang Mitglied der Geschäftsleitung, Leiter des internationalen Private Bankings und verlässt das Unternehmen Mitte 2022. Trotzdem wird de Bruyn der LGT Bank als Berater erhalten bleiben.

Private Banking soll auch in Deutschland wachsen

Auch der Leiter des europäischen Private Bankings verlässt die Schweizer LGT Bank – und bleibt der Fürstenbank trotzdem erhalten: Florian Dürselen übernimmt im zweiten Quartal 2022 die Führung des Private Bankings bei der LGT Bank in Liechtenstein und wird Mitglied der Geschäftsführung. Aus Liechtenstein heraus soll er die Kernmärkte Liechtenstein, Schweiz, Deutschland und Österreich sowie das europäische Geschäft ausbauen.

Neben Geschäftsführer Heinrich Henckel, Private-Banking-Chef Piller und dem Leiter des operativen Geschäfts Wolfgang Tracht rückt Anna de Veer in die Führungsebene der LGT Bank Schweiz auf. De Veer arbeitet seit November 2019 bei der Bank und verantwortet seit Januar 2020 die Compliance der Bank. Zuvor war sie über 12 Jahre lang in diversen Führungsfunktionen bei einer Schweizer Grossbank im Compliance und Riskmanagement tätig.