Private Banking LGT Bank schafft Regionalstruktur

Roland Matt von der LGT Bank

Roland Matt von der LGT Bank: Er leitet künftig im Private Banking die neu strukturierten Aktivitäten innerhalb des EMEA-Raums. Foto: LGT Bank

Das Private Banking der LGT Bank in Liechtenstein, der Schweiz, Österreich und im Mittleren Osten schlüpft unter eine neue Regionalstruktur. Dafür richtet die liechtensteinische Bank eine Regionalstruktur für die EMEA-Region ein, die von Roland Matt geleitet wird. Matt bleibt weiterhin Geschäftsführer der LGT Bank Liechtenstein.

Die Struktur wird ab Anfang 2023 operativ umgesetzt  und fasste Ende 2021 ein verwaltetes Vermögen von 109 Milliarden Schweizer Franken. Die Neuaufstellung soll laut einer Medienmitteilung der Bank die Zusammenarbeit zwischen den Standorten stärken und raschere Entscheidungen ermöglichen, um Themen wie die Digitalisierung oder sich wandelnde Kundenbedürfnisse besser zu adressieren. Mit der APAC-Region gibt es im Private Banking bereits eine ähnliche Struktur für den asiatisch-pazifischen Raum. Die Governance auf Gruppen- und Marktebene bleibt unverändert.

 

 

 


So werden die Banken an den einzelnen EMEA-Standorten  weiterhin von Heinrich Henckel in der Schweiz, von Meinhard Platzer in Österreich und Sebastian Goeres im Mittleren Osten geführt. Auch in Deutschland will die Bank wieder vor Ort präsent sein. Das verwaltete Vermögen im Private-Banking-Geschäft stieg von 108 Milliarden Schweizer Franken im Jahr 2016 auf 207 Milliarden im Jahr 2021. Insgesamt verwaltete die LGT in Asset Management und Private Banking Ende 2021 Vermögenswerte von 285,8 Milliarden Schweizer Franken für vermögende Privatkunden und institutionelle Anleger. Die Bank, die sich seit über 90 Jahren im Besitz der liechtensteinischen Fürstenfamilie befindet, beschäftigt über 4.100 Mitarbeitende an mehr als 20 Standorten in Europa, Asien, Amerika und dem Mittleren Osten.