Das Family Office Lennertz & Co. erweitert seine Private-Markets-Plattform um eine Investmentstrategie, die Verteidigungsunternehmen ins Visier nimmt. Der Defense & Resilience Fund I sucht dem Anbieter zufolge zuvorderst in den fünf Branchen AI-enhanced Command & Control, Cybersecurity, Schutz kritischer Infrastruktur, Modernisierung der Streitkräfte sowie Raketen- und Raumfahrttechnik.
Das Portfolio sollen Direkt- und Co-Investments sowie Private-Equity- und Venture-Capital-Fonds füllen. Die Strategie richtet sich an Mandanten des eigenen Family Office, zudem an Family Offices, Ultra-High-Net-Worth-Individuals (UHNWIs) und institutionelle Investoren.
Struktureller Wandel in vollem Gange
Philipp Lennertz, geschäftsführender Gesellschafter von Lennertz & Co.: „Die zunehmenden geopolitischen Spannungen haben zu einem fundamentalen Umdenken geführt: Westliche Staaten investieren massiv in Sicherheit, Widerstandsfähigkeit und technologische Souveränität. Dabei geht es nicht nur um traditionelle Verteidigungsgüter, sondern vor allem um innovative Technologien im Sektor Defense & Resilience – ein Bereich, der die Agilität und Innovationskraft privater Akteure erfordert.“
Und weiter: „Wir identifizieren frühzeitig sowohl Spin-outs erfahrener Partner von etablierten Risikokapitalgebern als auch dedizierte Defense & Resilience-Vehikel.“
Dem Beirat des Fonds gehören unter anderem Christoph Heusgen, der ehemalige Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz sowie außen- und sicherheitspolitischer Berater von Bundeskanzlerin a.D. Angela Merkel, und Klaus Richter, früherer Vorstandssprecher der Diehl-Gruppe und Vorstand bei Airbus, an.