Investmentprozess: Der benchmarkunabhängige Investmentprozess ist klassisch fundamental getrieben. Der erste Schritt konzentriert sich auf die Frage, ob das Unternehmen einen positiven Beitrag zur Bewältigung sozialer oder ökologischer Probleme leistet. Mindestens die Hälfte des Unternehmensgewinns soll sich einem der von der UN definierten Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) zuordnen lassen. Der Fonds fokussiert sich dabei auf die Themen Umweltschutz, Green Economy, Gesundheit, innovative Technologien, Ernährung und Wohlbefinden (Well-Being).
Im zweiten Schritt wird der Frage nachgegangen, ob es sich um ein „gutes Unternehmen“ handelt. Es geht hierbei darum, qualitativ hochwertige Unternehmen zu identifizieren. Zahlreiche Gesellschaften werden gleich am Anfang des Prozesses aus Nachhaltigkeitsgründen ausgeschlossen (Tabak, Alkohol, Waffen, Erwachsenenunterhaltung, Glücksspiel, fossile Brennstoffe, Pfandleiher oder Tierversuche, hierbei sind Gesundheitsunternehmen ausgenommen, sofern Tierversuche gesetzlich vorgeschrieben sind). Außerdem konzentrieren sich die Analysten ausschließlich auf langfristig profitable Unternehmen.
Die verbleibenden Werte werden nach 14 Qualitätskriterien bewertet und sortiert (unter anderem: Profitabilität, Wachstum, Leverage, Liquidität und Volatilität, siehe unten). Nur die besten 10 Prozent davon kommen in die engere Auswahl. Von weltweit rund 12.000 Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung zwischen 100 Millionen und 20 Milliarden Britischen Pfund bleiben nur rund 1.000 übrig, die den absoluten Minimumkriterien von Montanaro Asset Management entsprechen. Nach bestandenem Screening werden aus diesen Unternehmen dann die Investments für den Montanaro Better World Fund ausgewählt.