Kunstbetrüger will Flüchtlingen helfen
Das macht Helge Achenbach im Hafturlaub
Weil er den Aldi-Erben Berthold Albrecht sowie den Pharma-Unternehmer Christian Boehringer betrogen hat, musste Kunstberater Helge Achenbach 2015 für sechs Jahre ins Gefängnis. Nun bekommt der 64-Jährige zum ersten Mal Hafturlaub.
Redaktion
Lesedauer:
2 Minuten
War im März 2015 zu sechs Jahren Haft verurteilt worden: Kunsthändler Helge Achenbach
Bildquelle: Thomas Struth
Anfang 2015 wurde der Kunstberater Helge Achenbach wegen Betrug an dem 2012 verstorbenen Aldi-Erben Berthold Albrecht sowie dem Pharma-Unternehmer Christian Boehringer zu sechs Jahren Haft verurteilt. Achenbach hatte beiden Kunden beim Verkauf von Kunstwerken verdeckte Preisaufschläge berechnet, die nicht mit ihnen vereinbart gewesen waren, und Rechnungen gefälscht. Der Schaden soll rund 20 Millionen Euro betragen.
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Nun wurde der Kunstbetrüger in den offenen Vollzug verlegt. Am heutigen Mittwoch hat er zum ersten Mal Hafturlaub bekommen. Achenbach soll wichtige Termine wie einen Arztbesuch und einen Gespräch mit seinem Anwalt erledigt und den Rest des Tages mit der Familie verbringen wollen, berichtet die „Rheinische Post“.
Und das soll nicht der letzte Freigang des 64-Jährigen sein. Laut Rheinischer Post soll der Ex-Kunstberater eine Arbeit im Rahmen der Flüchtlingshilfe bei der Diakonie Düsseldorf angenommen haben, für die er wohl häufiger das Gefängnis wird verlassen dürfen.
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