UBS-Studie Impact first – Was die neue Vermögenselite wirklich bewegt

Maximilian Kunkel von der UBS

Maximilian Kunkel, Chefanlagestratege der UBS in Deutschland Bildquelle: UBS

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Das Interesse an Anlagen an nachhaltigen Investments wächst in der neuen Generation Vermögender deutlich stärker als an Kryptowährungen. Zu diesem Schluss kommt Maximilian Kunkel, Chefanlagestratege, mit seinem Team im UBS Global Next Generation Report 2026. 

Kunkel sprach mit 170 Erben, Gründern und Führungspersonen. Die nächste Generation meint zukünftige Erben im Alter von 21 bis 45 Jahren. Der Großteil der Befragten kommt aus Europa (49 Prozent), 19 Prozent aus Nordamerika, 16 Prozent aus Lateinamerika, 11 Prozent aus Asien-Pazifik und dem Nahen Osten und 5 Prozent aus Afrika.

 

41 Prozent der befragten Männer und 75 Prozent der befragten Frauen möchten von ihrem Vermögensberater mehr über nachhaltige Anlagen erfahren. Dahingegen verliert die nächste Generation das Interesse an Kryptowerten als viel beschworene Anlageklasse: Nur 11 Prozent der Befragten ist stark in Kryptowährungen investiert. 

Immobilien stehen bei den Befragten mit 46 Prozent höher im Kurs. Ähnliches gilt für private Anlagen, die 22 Prozent präferieren. Passive Fonds sind mit 51 Prozent deutlich beliebter als Publikumfonds (25 Prozent).

Der Großteil der Befragten vertraut sein Vermögen der Privatbanken, Wealth Managern oder dem eigenen Family Office an. Während Frauen ihr Vermögen verstärkt von Privatbanken oder Wealth Managern verwalten lassen, vertrauen Männer vermehrt auf Single Family Offices. Unter den Frauen lassen 45 Prozent ihr Geld von Wealth Managern oder Privatbanken verwalten gegenüber 21 Prozent unter den Männern. 42 Prozent der Männer wählen ein Single Family Office zur Vermögensverwaltung vice versa 25 Prozent der Frauen.  

Je weiter man die Generationenleiter hinabsteigt, desto Institutionalisierter wird die Vermögensanlage. Wohingegen nur 30 Prozent der Befragten aus der zweiten Generation ihr Vermögen von einem Family Office verwalten lassen, sind es in der vierten Generation 75 Prozent. 

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