Kooperation mit Exporo Consorsbank nimmt Immobilien-Direktinvestments ins Angebot

Zentrale der Consorsbank in Nürnberg: Die Direktbank ermöglicht ihren Kunden nun über das Fintech Exporo Zugang zu Immobilien-Direktinvestments. | © BNPPAribas

Zentrale der Consorsbank in Nürnberg: Die Direktbank ermöglicht ihren Kunden nun über das Fintech Exporo Zugang zu Immobilien-Direktinvestments. Foto: BNPPAribas

Um ihren Kunden den Zugang zu Immobilien-Direktinvestments zu erleichtern, hat die Consorsbank eine Partnerschaft mit dem Crowdinvesting-Fintech Exporo geschlossen. Über die Onlineplattform können sich Anleger mit kleinen Beträgen an Immobilienprojekten beteiligen.

Dabei werden die einzelnen Beträge von Exporo gebündelt. Dadurch lasse sich die Finanzierung von Projekten im Millionen-Euro-Bereich bereitstellen, die in der Regel großen institutionellen Investoren vorbehalten sind – sogenanntes Crowdinvesting.

„Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, unseren Kunden die ganze Welt des Investierens zu eröffnen“, sagt Jan Ebberg, Leiter Investmentprodukte bei der Consorsbank. Neben klassischen Sparprodukten und Wertpapieren würden Crowdinvesting-Ansätze dabei eine immer größere Rolle spielen, so Ebberg. Für die Vermittlung über Exporo entstünden keine Kosten, sagt Benjamin Graf von Hochberg, Großkundenbetreuer bei Exporo: „Das gilt natürlich auch für die Kunden der Consorsbank.“

Das Hamburger Fintech habe nach dem Prinzip Crowd-Finanzierung bereits 95 Immobilienprojekte mitfinanziert. Anleger können ab 500 Euro investieren. Die Höchstgrenze für Investitionen in einzelne Projekte liegt pro Anleger bei 10.000 Euro. Die Verzinsung liege bei bis zu 6 Prozent jährlich.

Die Auswahl und Prüfung der einzelnen Immobilienprojekte habe bei Exporo einen sehr hohen Stellenwert. Ein Team von mehr als 25 erfahrenen Immobilienexperten prüfe jedes einzelne Projekt, darunter auch die Untersuchung von Wirtschaftlichkeit, Finanzierung und Marktumfeld.