Knight Frank Wealth Report 2016 UHNWIs investieren mehr in Luxusgüter

Beliebte Investitionsobjekte: In Vancouver sind die Preise für Luxusimmobilien 2015 um 25 Prozent gestiegen.

Beliebte Investitionsobjekte: In Vancouver sind die Preise für Luxusimmobilien 2015 um 25 Prozent gestiegen.

Die Zahl der UHNWIs weltweit ist um 3 Prozent zurückgegangen. Das zeigt die Studie „The Wealth Report 2016“ des Immobilienberaters Knight Frank. Demnach gibt es gegenwärtig global 187.500 Menschen, die mehr als 30 Millionen US-Dollar besitzen. 2014 waren es noch 193.100 gewesen.

Es ist das erste Mal seit der Finanzkrise 2008, dass die Zahl der UHNWIs zurückgeht. Gemeinsam verfügen sie über 19,3 Billionen US-Dollar (17,6 Billionen Euro), nach 22 Billionen US-Dollar (20 Billionen Euro) im Vorjahr. Die Autoren der Studie sehen den Rückgang als Folge der volatilen Weltmärkte wie des schwachen Wachstums in China und weiteren Ländern.

Ungebremster Konsum

Dem Konsum der UHNWIs tut das allerdings keinen Abbruch. So verzeichnete die Studie beim Handel mit Luxusgütern wie Kunstgegenständen, Autos oder Schmuck einen Zuwachs um sieben Prozent. Zugleich verzeichneten die Auktionshäuser 2015 neue Rekordpreise. Der Wert von Oldtimern stieg im vergangenen Jahr um 17 Prozent, der von Münzen ging um 13 Prozent nach oben. Wein und Luxusuhren konnten um fünf Prozent zulegen.

Nach klassischen Geldanlagen wie Aktien bleiben laut „Wealth Report“ unterdessen Immobilien die beliebtesten Investitionsobjekte. 47 Prozent der Befragten gaben an, künftig Immobilienbesitz erwerben zu wollen.

Für die Studie „The Wealth Report 2016“ hat der internationale Immobilienberater Knight Frank gemeinsam mit dem Wirtschaftsinformationsdienst Wealth-X weltweit rund 400 führende Privatbanken und Anlageberater befragt.