Performance-Studie "Die Flexibilität von kleineren Fonds war entscheidend"

Rob Burdett von Thames River Capital

Rob Burdett von Thames River Capital

Die britische Fondsgesellschaft Thames River Capital ist der Frage nachgegangen, ob kleinere Fonds eine bessere Wertentwicklung erreichen als Fondsschwergewichte. In der Studie wurden die Fonds nach den 33 IMA-Sektoren (Investment Management Association) bewertet.

Die Studie ergab, dass zwei Drittel der Fonds, die bezogen auf ihr Fondsvolumen unter dem Branchendurchschnitt liegen, eine höhere Wahrscheinlichkeit haben die Wertentwicklung des Branchendurschnitts zu schlagen. Maßstab war eine beständige Outperformance des Branchendurchschnitts in den vergangenen drei Jahren. 

„Insgesamt ist es nicht überraschend, dass kleinere Fonds besser abgeschnitten haben als größere. Die kleineren sind flexibler und das dürfte in den vergangenen drei volatilen Jahren entscheidend gewesen sein“, sagt Rob Burdett, Leiter Portfoliomanagement bei Thames River.

Meist dominiert die Zahl der kleineren Fonds unter den Outperformern. So sind 14 von 18 Outperformers im Segment der aktiv gemanagten Fonds kleinere Fonds. Gleiches gilt beispielsweise für die Fondsklassen Asien-Pazifik (4 von 6) und Globale Anleihen (5 von 7). Ausnahme dieses Trends sind Schwellenländerfonds, bei denen 4 von 5 Fonds zu den überdurchschnittlichen großen Fonds gehören.

Die Studie fußt auf den hauseigenen quartalsweisen Fundwatch-Umfragen. Insgesamt identifizierte Thames River 313 Fonds, die in den vergangenen drei Jahren jedes Jahr zu den Outperformern gehörten.