Die Manager des Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung (Kenfo) wollen bis 2029 rund eine Milliarde Euro in Immobilien investieren. Das bestätigte die Stiftung auf Anfrage. Immobilien-Investmentmanager Etienne Naujok hatte die Pläne auf der Immobilienkonferenz Quo Vadis in Berlin angekündigt.
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Die Manager des Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung (Kenfo) wollen bis 2029 rund eine Milliarde Euro in Immobilien investieren. Das bestätigte die Stiftung auf Anfrage. Immobilien-Investmentmanager Etienne Naujok hatte die Pläne auf der Immobilienkonferenz Quo Vadis in Berlin angekündigt.
Kenfo setzt auf selektive Immobilienstrategie
Der aktuelle Immobilienbestand des deutschen Atomfonds hat einen Nettoinventarwert von rund 200 Millionen Euro. Dieser soll in den kommenden drei bis vier Jahren auf etwa 1,3 Milliarden Euro wachsen. Mit der Diversifikation in Immobilien begann der Fonds 2024. Man habe eine Marktbereinigung abgewartet und schaue nun auch auf Immobilien unter Stress, so Naujok.
„Wir bestätigen, dass der Kenfo perspektivisch Investitionen in Immobilien für rund eine Milliarde Euro plant“, teilt eine Sprecherin mit. Dabei werde man den „sehr selektiven Investitionsansatz konsequent fortsetzen“. Geplant seien Investments in Sektoren und Märkte mit starken Fundamentaldaten sowie Beteiligungen an Co-Investments.
Der Kenfo wurde 2017 als Nachfolger der privaten Rückstellungen der Atomkonzerne gegründet. Die ehemaligen Kraftwerksbetreiber zahlten 24,1 Milliarden Euro in den Fonds ein. Bis Ende des Jahrhunderts soll das Geld für die Zwischen- und Endlagerung des Atommülls reichen.