Kehrtwende bei Julius Bär Marke WM Partners vor dem Aus

Sieht Wachstumspotential im Vermögensverwaltungsgeschäft: Yves Robert-Charrue, Leiter Europa und Mitglied der Geschäftsleitung der Bank Julius Bär.

Sieht Wachstumspotential im Vermögensverwaltungsgeschäft: Yves Robert-Charrue, Leiter Europa und Mitglied der Geschäftsleitung der Bank Julius Bär.

Die Julius Bär Gruppe ändert die Strategie für ihre Vermögensverwaltungstochter WM Partners: Noch im Februar hatte es anlässlich des Kaufs der Schweizer Vermögensverwaltung Wergen & Partner geheißen, der Neuerwerb solle in WM Partners aufgehen, passiert genau das jetzt mit Letzterer selbst: Wie Julius Bär bekanntgab, will man WM Partners nun vollständig in den Mutterkonzern integrieren. Das Institut spricht von einer „strategischen Neuausrichtung“. Die Bank hatte WM Partners 2013 übernommen.

Das Fachwissen von WM Partners bei der Kundenbetreuung mit verschiedenen Depotbanken werde in die Bank Julius Bär überführt, bestehende Kunden würden weiterhin vom selben Team von Kundenberatern betreut und behielten unverändert ihre Depots bei Julius Bär oder Drittbanken. Der Zusammenschluss soll Ende 2017 abgeschlossen sein.

„Mit der Integration von WM Partners in die Bank erweitern wir unser Angebot in diesem wichtigen Bereich und erfüllen die immer komplexeren Bedürfnisse unserer Kunden besser“, sagt Yves Robert-Charrue, Leiter Europa und Mitglied der Geschäftsleitung der Bank Julius Bär, „Wir sehen ein klares Wachstumspotenzial für dieses Geschäft und werden weiter in dieses investieren.“