Nachfolge nach 27 Jahren BLVK hat neuen Leiter für die Kapitalanlage

Petrit Krasniqi ist neuer Abteilungsleiter Kapitalanlagen der Bernischen Leherversicherungskasse.

Petrit Krasniqi ist neuer Abteilungsleiter Kapitalanlagen der Bernischen Leherversicherungskasse. Bildquelle: BLVK

Die Bernische Lehrerversicherungskasse (BLVK) hat Petrit Krasniqi zum Leiter Kapitalanlagen sowie zum Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung ernannt. Krasniqi trat seine neue Funktion am 1. Juni 2026 an. Er folgt auf Theodor Tillmann, der die Anlageabteilung der BLVK über 27 Jahre lang leitete und sich in den Ruhestand verabschiedet.

Krasniqi ist seit August 2023 als Portfoliomanager bei der BLVK tätig, mit Fokus auf indirekte Immobilien. Laut Pressemitteilung hat er die Anlageabteilung dabei bereits mitgeprägt. Vor seinem Wechsel zur Pensionskasse war er rund zweieinhalb Jahre als Fachspezialist im Investment Center von Postpinance beschäftigt. Davor sammelte er bei der Bank Cler Erfahrung in der Kundenberatung sowie bei der Raiffeisen Gruppe, wo er nach einer Banklehre in der Kreditadministration arbeitete.

Anlagestrategie 

In seiner neuen Funktion verantwortet Krasniqi ein Kapitalanlagevolumen von rund zehn Milliarden Euro. Die Anlagestrategie der BLVK ist breit diversifiziert: Aktien machen rund 35 Prozent des Portfolios aus, Obligationen und Hypotheken knapp 40 Prozent, Immobilien rund 24 Prozent. Die Kasse orientiert sich dabei an den Vorgaben des BVG und der BVV 2 und hat im Anlagereglement 2025 zudem sieben Anlagegrundsätze zur Berücksichtigung von ESG-Kriterien verankert.

 

Zur BLVK

Die Bernische Lehrerversicherungskasse ist eine selbständige öffentlich-rechtliche Vorsorgeeinrichtung mit Sitz in Ostermundigen. Sie versichert die bernische Lehrerschaft gegen die wirtschaftlichen Folgen von Invalidität, Alter und Tod. Per Ende 2025 betreute die BLVK insgesamt 31.676 Personen, darunter 21.417 aktiv Versicherte und 10.259 Rentenbeziehende. Das Anlagevermögen belief sich per Ende 2024 auf 9,2 Milliarden Franken, der Deckungsgrad lag bei 97,9 Prozent.

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