Umbau abgeschlossen Bayerische Versorgungskammer holt Christian Ebersperger in den Vorstand

Umbau abgeschlossen
Bayerische Versorgungskammer holt Christian Ebersperger in den Vorstand
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Stefan Müller, Staatsminister Joachim Herrmann, Ulrich Böger, Christian Ebersperger (v.l.)

Stefan Müller, Staatsminister Joachim Herrmann, Ulrich Böger und Christian Ebersperger (v.l.): Wegen des Personalwechsels gab es einen Festakt im Hubertussaal von Schloss Nymphenburg. Bildquelle: Klaus D. Wolf

Christian Ebersperger wird zum 1. Oktober Vorstandsmitglied der Bayerischen Versorgungskammer. Er folgt auf Ulrich Böger, bisheriger stellvertretender Vorstandsvorsitzender sowie Vorstandsmitglied für das Ressort Berufsständisches Versorgungswesen und betriebliche Altersversorgung, der Ende September 2023 in den Ruhestand eintritt.

Ebersperger war auf seinem Berufsweg als Richter und Landesanwalt in allen Instanzen der Verwaltungsgerichtsbarkeit tätig und hat darüber hinaus viele verantwortungsvolle Stationen in der Ministerialverwaltung Bayerns absolviert. Zuletzt leitete er das Referat Rettungswesen und Rechtsaufsicht über das Bayerische Rote Kreuz im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration. Sein erklärtes Ziel ist es, die strategische Herangehensweise im Kerngeschäft der Altersversorgung wie auch in der BVK insgesamt weiter auszubauen. 

Stefan Müller wird stellvertretender Vorstandsvorsitzender

Das Amt als stellvertretender Vorstandsvorsitzender übernimmt Stefan Müller, der bereits seit 2020 Vorstandsmitglied für das Ressort Kommunales Versorgungswesen ist, zusätzlich zu seiner jetzigen Position. Seine Tätigkeit bei der BVK begann Müller 1998 und war in verschiedenen Bereichen tätig, wodurch er über umfangreiche Kenntnisse der zwölf Versorgungseinrichtungen der BVK verfügt. 2012 nahm er zunächst am 23. Lehrgang für Verwaltungsführung bei der Bayerischen Staatskanzlei teil und wechselte 2013 zum Bayerischen Staatsministerium des Innern, wo er unter anderem stellvertretender Leiter des Ministerbüros war. 2016 kehrte er zurück zur BVK.

Böger hatte 2013 als Bereichsleiter bei der BVK begonnen, nachdem er als Regierungsvizepräsident bei der Regierung von Oberbayern tätig gewesen war. Zwei Jahre später wurde Böger stellvertretender Vorstandsvorsitzender sowie Vorstandsmitglied für das Ressort Berufsständisches Versorgungswesen und betriebliche Altersversorgung.

„Die Versorgungskammer hat sich während Ihrer Tätigkeit als Hauptakteur im Bereich der Altersvorsorge behauptet“, so Joachim Herrmann, Bayerns Staatsminister für Inneres. Durch seine Entscheidungen und die seiner Vorstandskollegen hätten sich die berufsständischen Versorgungseinrichtungen positiv entwickelt. Zu Bögers Nachfolger Stefan Müller sagte Herrmann: „Ich kenne und schätze Ihre Arbeit und freue mich deshalb, dass auch das bayerische Kabinett meinem Vorschlag gefolgt ist, Sie zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden zu bestellen.“

 

Die neue Aufstellung im Vorstand der BVK ist damit abgeschlossen, nachdem bereits zum 1. Juni
2023 Axel Uttenreuther neuer Vorstandsvorsitzender der BVK und Christine Draws Vorstandsmitglied für das Ressort Bayerische Ärzteversorgung und IT wurden. Das Amt als Vorstandsmitglied für das Ressort Kapitalanlagen hat bereits seit 2013 André Heimrich inne. 

Neu-Vorstand Ebersperger wird seine Tätigkeit als Bereichsleiter von acht Versorgungseinrichtungen, namentlich von der Bayerischen Apothekerversorgung, der Bayerischen Architektenversorgung, der Bayerischen Ingenieurversorgung-Bau mit Psychotherapeutenversorgung, der Bayerischen Rechtsanwalts- und Steuerberaterversorgung, der Versorgungsanstalt der deutschen Bühnen, der Versorgungsanstalt der deutschen Kulturorchester, der Versorgungsanstalt der bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger und der Versorgungsanstalt der Kaminkehrergesellen mit Pensionskasse des Schornsteinfegerhandwerks weiter ausfüllen. 

Über die Bayerische Versorgungskammer

Als größte öffentlich-rechtliche Versorgungsgruppe Deutschlands ist die Bayerische Versorgungskammer ein Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum für berufsständische und kommunale Altersversorgung. Sie führt die Geschäfte von zwölf rechtlich selbständigen berufsständischen und kommunalen Altersversorgungseinrichtungen mit insgesamt rund 2,5 Millionen Versicherten und Versorgungsempfängern, gut 5,5 Milliarden Euro jährlichen Beitrags- und Umlageeinnahmen und rund 4,1 Milliarden Euro jährlichen Rentenzahlungen. Sie managt für alle Einrichtungen zusammen ein Kapitalanlagevolumen von derzeit rund 106,8 Milliarden Euro (Marktwert), beschäftigt rund 1.490 Mitarbeitende.

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