Jahresabschluss 2013 Julius Bär sammelt frisches Geld in Deutschland ein

Wie der drittgrößte Schweizer Vermögensverwalter am Montag in Zürich mitteilte, ging der Jahresgewinn auf 188 Mio. Schweizer Franken zurück, nach 268 Mio. Franken ein Jahr zuvor.

“Die Umsetzung des Integrationsprozesses hat sich im Geschäftsjahr 2013 ausgezahlt”, sagte CEO Boris Collardi in der Mitteilung. “Im Jahr 2014 wird sich unser Fokus auf die Verbesserung der Kosteneffizienz des schnell gewachsenen Geschäfts verlagern”, hieß es weiter.

Die Kundenvermögen summierten sich Ende Dezember auf 348 Mrd. Franken, was nach Angaben der Bank einer Zunahme um 26 Prozent seit Ende 2012 entspricht. Die verwalteten Vermögen stiegen um 34 Prozent auf 254 Mrd. Franken. Den Nettoneugeldzufluss gab die Bank mit 7,6 Mrd. Franken an. Die frischen Gelder stammen weiterhin mehrheitlich aus den Wachstumsmärkten sowie dem lokalen Geschäft in Deutschland. Die Bruttomarge lag unverändert bei 96 Basispunkten.

Ihre BIZ Gesamtkapitalquote gab die Bank mit 22,4 Prozent zum Jahresende an, die BIZ Kernkapitalquote Tier 1 mit 20,9 Prozent.

Der Aktienkurs von Julius Bär ist in den vergangenen zwölf Monaten um 21 Prozent gestiegen. Zum Vergleich: der 43 Mitglieder umfassende Bloomberg Europe 500 Banks and Financial Services Index kam lediglich auf ein Plus von 15 Prozent.