Nachgefragt beim zukünftigen Private-Banking-Chef Was haben Sie mit Donner & Reuschel vor, Herr Rautenberg?

Julian Rautenberg vor dem Logo von Donner & Reuschel

Julian Rautenberg: „Wir haben in der Branche eine demografische Herausforderung. Alle Player versuchen, sich mit guten Leuten zu verstärken.“ Bildquelle: Joscha Thieringer

private banking magazin: Herr Rautenberg, Glückwunsch zur Beförderung. Wie verändert sich Ihre Rolle konkret?

Julian Rautenberg: Vielen Dank! Ab dem 1. Januar übernehme ich die Gesamtverantwortung für den Bereich Private Banking und Unternehmerkunden. Bislang war ich für das Private Banking und Unternehmerkunden im Süden sowie unsere Immobilien-Makler-Tochter Donner & Reuschel Finanzservice verantwortlich – mit rund 80 Mitarbeitern. Jetzt verantworte ich 200 Mitarbeiter und damit alle Standorte sowie die Spezialistenteams. 

Ihre Position gab es bei Donner & Reuschel bislang nicht, es wurde für Sie eine Zwischenebene zwischen Vorstandssprecher Horst Schmidt und den Regionalleitern Nord und Süd eingezogen. Was steckt strategisch dahinter?

Rautenberg: Um es zu konkretisieren: Hamburg inklusive Bremen bleibt unter der Führung von Lars Bachmann, mein Nachfolger im Süden ist Thomas Nerlinger, der auch die Verantwortung für Düsseldorf übernehmen wird. Daneben gibt es vier Spezialistenteams auf Abteilungsleiterebene: Investment, Immobilien, Corporate Finance und Kreditgeschäft. Die neue Struktur ermöglicht es uns, noch fokussierter, zielgerichteter für unsere Kunden da zu sein.

Julian Rautenberg (l.) im Gespräch mit Redakteur Joscha Thieringer
Julian Rautenberg (l.) in München im Gespräch mit Redakteur Joscha Thieringer | Bildquelle: Joscha Thieringer

Asset Management, Verwahrstelle, Private Banking, Immobilienfinanzierer – hat sich Donner & Reuschel in der Vergangenheit verzettelt?

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