Expansion J.P. Morgan: Große Pläne im Private Banking

„Wir sind noch nicht so groß, wie wir sein wollen und nach unseren Möglichkeiten auch sein sollten“, sagt Håkan Strängh der „Börsenzeitung“ in einem Interview. Strängh leitet das Private Banking der Bank in Deutschland und Österreich.

Im Gespräch lässt er unter anderem durchblicken, dass die Bank im Geschäft mit Hochvermögenden (High Net Worth Individuals) in Deutschland kräftig wachsen will. Infrage kommen Wachstum aus eigener Kraft aber auch Firmenzukäufe. Bisher braucht ein Neukunde 10 Millionen Euro liquides Vermögen. Nun könnten bald auch schon einstellige Millionensummen für eine neue Geschäftsbeziehung reichen, folgert die „Börsenzeitung“ aus dem Gespräch. Ebenso sei selbst ein neues bundesweites Filialnetz fürs Private Wealth Management keine Utopie.

J.P. Morgan will in den kommenden Jahren die verwalteten Mittel um etwa 15 Prozent netto pro Jahr steigern. Von welcher Basis, das verrät Strängh allerdings nicht.