Felix Germann wird Leiter für Deutschland, Österreich sowie Zentral- und Osteuropa bei J.P. Morgan Asset Management. Er arbeitet von Frankfurt aus und berichtet an Christoph Bergweiler, der das Fondsgeschäft in Kontinentaleuropa leitet.
Damit besetzt der US-Vermögensverwalter eine Stelle, die lange offen war. Amtsinhaber Hermann Pfeifer hatte nach rund einem Jahr angekündigt, das Haus zu verlassen; er sprach von einer kurzen beruflichen Pause. Bis zu einer Nachfolge sollte das Management-Team die Region weiterführen, wie das private banking magazin im Mai 2025 berichtet hat. Schon Pfeifers Berufung hatte gedauert: Er schloss zum 1. April 2024 eine Vakanz, die seit Bergweilers Beförderung rund ein Jahr bestand. Bergweiler selbst hatte das Deutschlandgeschäft seit 2012 geführt. Pfeifer ist seit November 2025 als Vertriebsleiter für die DACH-Region bei Invesco Management tätig.
Germann wechselt aus der Beratung in die Vertriebsverantwortung
Germann war bei McKinsey Partner in der Financial Institutions Group und leitete die Beratungseinheit für Wealth und Asset Management in Deutschland und Österreich. Nach Angaben des Unternehmens begleitete er Finanzinstitute bei Strategiefragen und Umbauprojekten. Bergweiler verweist auf Germanns Beratungserfahrung und dessen Kenntnis der Branche.
Germann übernimmt die Region in einer Phase, in der J.P. Morgan Asset Management sein Angebot verbreitert: neben klassischen Fonds aktive ETFs, ein Multi-Alternatives-Eltif für Privatanleger sowie Produkte und Finanzbildung rund um das geplante Altersvorsorgedepot. Weltweit verwaltete das Haus im Frühjahr 2025 mehr als 3,4 Billionen US-Dollar, auf Deutschland und Österreich entfielen 2024 rund 35 Milliarden US-Dollar