Umfrage Jeder vierte Angestellte im privaten Bankgewerbe arbeitet länger

Im Büro brennt noch Licht: Etwa jeder Vierte Angestellte im privaten Bankgewerbe macht regelmäßig Überstunden.

Im Büro brennt noch Licht: Etwa jeder Vierte Angestellte im privaten Bankgewerbe macht regelmäßig Überstunden. Foto: Imago Images / Sabine Gudath

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Rund jeder vierte Angestellte im privaten Bankgewerbe arbeitet unter der Woche länger. Das zeigt eine Studie von Kantar, die im Auftrag des Arbeitgeberverbandes des privaten Bankgewerbes (AGV Banken) erstellt wurde. Zunächst berichtete Bloomberg darüber.

27,2 Prozent der Angestellten arbeitet häufig oder sehr häufig werktags zwischen 18 und 20 Uhr. Damit blieb der Wert im Vergleich zum vergangenen Jahr nahezu gleich (rein Rückgang von 0,1 Prozent). Die Umfrage wird bereits seit zehn Jahren regelmäßig durchgeführt. Der Trend geht jedoch nach unten. 2014 arbeiteten noch 37 Prozent der Befragten innerhalb der Woche länger.

 

Umgekehrt sieht es bei Wochenendarbeit aus: 8,7 Prozent der Befragten arbeiten demnach häufig oder sehr häufig am Samstag. Vergangenes Jahr waren es noch 7,8 Prozent. Sonntags arbeiten mittlerweile 4 Prozent, ein Anstieg von 0,8 Punkten im Vergleich zum Vorjahr. Dafür liegt laut dem AGV Banken der Anteil derer, die am Wochenende arbeiten, unter dem Niveau während der Corona-Pandemie. Insgesamt kommt der AGV zu dem Schluss, dass Feierabend und Ruhezeiten im privaten Bankgewerbe respektiert würden.

Der AGV Banken, der die Interessen von rund 100 Instituten und insgesamt 135.000 Beschäftigten vertritt, erhebt regelmäßig eigene Statistiken und Umfragen. So war im vergangenen Jahr der Großteil der Arbeitnehmer äußerst zufrieden (13,4 Prozent), sehr zufrieden (31,1 Prozent) oder zufrieden (39,6 Prozent). Nur 15,5 Prozent waren wenig oder überhaupt nicht zufrieden.

Laut dem AGV tragen Arbeitszeit- und Arbeitsort-Autonomie erheblich zur Mitarbeiterzufriedenheit bei. Aktuelle Befragungen zeigen, dass Beschäftigte am zufriedensten sind, wenn sie in Absprache mit den jeweiligen Teams selbst über ihren Arbeitsort entscheiden können. Dadurch wird die Personalarbeit deutlich kleinteiliger. Der Mehraufwand, der bei der Arbeits- und Prozessorganisation in hybrid arbeitenden Teams entsteht, werde jedoch häufig kompensiert durch eine höhere Zufriedenheit und Produktivität der Beschäftigten.

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