Eigene Firma, neue Fonds Die Pläne des ehemaligen Ökoworld-Managers Alexander Mozer

Malte Dreher (links), Herausgeber des private banking magazins, im Gespräch mit Alexander Mozer, dem ehemaligem Ökoworld-Investmentchef

Malte Dreher (links), Herausgeber des private banking magazins, im Gespräch mit Alexander Mozer, dem ehemaligem Ökoworld-Investmentchef: Mozer macht sich mit eigenen Fonds selbstständig. Foto: private banking magazin

private banking magazin: Sie haben sich nach gut 25 Jahren im Dienste bei Asset Managern nun selbstständig gemacht. Warum? 

Alexander Mozer: Grundsätzlich war die Idee schon immer fest in mir verankert. Nachdem ich die Cominvest 2010 verlassen hatte, stand ich schon einmal kurz davor, diesen Schritt zu wagen. Damals habe ich per Zufall Alfred Platow kennengelernt, der mir einen Job bei Ökoworld sehr schmackhaft gemacht hat. Die Idee, bei einem Pionier der nachhaltigen Geldanlage meine Fähigkeiten sinnvoll einsetzen zu können und dort das Portfoliomanagement mit aufbauen zu dürfen, hat mich extrem gereizt. Zeitgleich kündigte sich auch unser erstes Kind an und so entschied ich mich letztendlich für die „sichere Variante“. 

Wie viele Kinder haben Sie heute?

Mozer: Drei.

Also braucht es drei Kinder für die Selbstständigkeit?

Mozer: Genau, gut analysiert (lacht). Letztendlich hat die Zeit bei Ökoworld sehr viel Spaß gemacht. Das Team, mit dem ich zusammenarbeiten durfte, war und ist wirklich außerordentlich. Im Laufe der Jahre habe ich jedoch gemerkt, dass mich die Idee, etwas eigenes aufzubauen und zu entwickeln, immer stärker umtrieb. Ich musste also meinen Arbeitgeber verlassen und mir Gedanken darüber machen, welche Richtung mein Unternehmen einschlagen soll. Nachdem die Trennung vollzogen war und ich mein inhaltliches Konzept durchdacht hatte, brauchte es nur noch den richtigen Startzeitpunkt. Der ergab sich durch die deutlich attraktivere Bewertungs-Basis an den Märkten. Die schon lange nötige Korrektur an den Aktienbörsen stellt ein gutes Fundament zum Vermögensaufbau dar. Viele abstruse Bewertungen haben sich inzwischen auf einem sinnvolleren Niveau eingependelt. Die nächsten Monate werden zeigen, ob wir jetzt schon durch das gröbste durch sind oder ob – wie häufig in der Vergangenheit zu beobachten war – erst ein negatives Überschießen nötig ist, um in die nächste Aufwärtsphase überzugehen. 

 

Sind Sie eher der Aktien- oder der ESG-Typ?

Mozer: Die Aktien kamen zuerst – ganz klar. Das Thema „Nachhaltigkeit“ hat als zartes Pflänzchen Anfang des Jahrtausends zu blühen begonnen. Ich wollte zu dieser Zeit in meinem Team bei der Deka Investment das Thema ESG aufbauen, um die eigenen Fähigkeiten sinnvoller einzusetzen. Zudem stand für mich außer Frage, dass die eindimensionale Fokussierung auf die finanzielle Rendite nicht ewig bestehen bleiben kann. 

Waren sie eher missionarisch unterwegs oder haben Sie erkannt, dass Unternehmen, die gewisse ESG-Ziele einhalten, am Ende möglicherweise auch rentabler sind?

Mozer: Beides nicht. Ich wollte mein Talent sinnvoll einsetzen und eine logische Entwicklung sehr frühzeitig begleiten und auch prägen. Wahrscheinlich hat auch dazu beigetragen, dass ich damals den Deka Convergence Aktien gemanagt habe und ich mit der Art und Weise vieler russischer Oligarchen nur schwer zurecht kam. Wenn ich sage, dass die Themen Ökologie und Ethik nicht im Vordergrund standen, dann untertreibe ich noch maßlos…Man fühlte sich manchmal als Spielball übergeordneter Interessen und es war immer wieder eine große Herausforderung, seinen eigenen Prinzipien treu zu bleiben. 

Lassen Sie uns über die Zukunft sprechen. Welche Pläne haben Sie jetzt, wo die Selbständigkeit steht?

Mozer: Unternehmen, Idee und Konzept stehen. Wichtig war, die richtigen Partner an Bord zu haben. Wenn man etwas quasi im Alleingang auf die Beine stellt, braucht man ein stabilisierendes Fundament und ein starkes Gerüst. Wir planen im ersten Schritt, zwei nachhaltige Aktienfonds aufzulegen. Allen ist klar, dass in diesen herausfordernden Zeiten die Märkte nicht als Einbahnstraße funktionieren werden. Insofern ist es bedeutsam, dass die Partner auch die inhaltliche Ausrichtung der Investments unterstützen und an den langfristigen Erfolg unserer gemeinsamen Expedition glauben. Der erste Fonds wird schon bald an den Start gehen. 

Wie wird die Firma heißen? 

Mozer: Die Firma heißt Rezoom Capital. 

Rezoom – also Mozer rückwärts. 

Mozer: Das ist aber nur eine Randnotiz. Wichtiger ist die inhaltliche Ausrichtung, die wir durch den Namen ausdrücken möchten: „Geld eine mehrdimensionale, sinnvolle Richtung geben“. Aktuell gibt immer noch das „magische Dreieck“ der Geldanlage den Ton an: Rendite, Liquidität und Risiko. Alle drei Punkte stehen sich im Wettbewerb gegenüber. Irgendwann hat man aus dem Dreieck ein Viereck gemacht und die Nachhaltigkeit hinzugefügt.Das ist aber der falsche Gedanke: Nachhaltigkeit darf nicht in einen Wettbewerb treten, sondern muss die Basis für jedes Investment sein.

Wie ist es zu der Kooperation mit Discover Capital gekommen? 

Mozer: Stephan Hornung und ich kennen uns schon viele Jahre. Sympathie und Vertrauen war von jeher vorhanden und so wurde die Kooperation zum Selbstläufer, als er von meinen Plänen erfuhr. Er und Christian Struck haben in den letzten Jahren bewiesen, dass sie nicht nur hervorragende Fondsberater sind, sondern auch, dass sie als Macher über die Jahre ein angesehenes Unternehmen aufgebaut haben. Die Bündelung unserer Stärken in einer Kooperation war der logische Schluss. 

Braucht man als guter Fondsberater trotzdem jemanden für den Vertrieb?

Mozer: Meine Job-Beschreibung als Investmentchef in meinem letzten Unternehmen war ja schon sehr breit gefächert und hat auch das zeitintensive Thema Vertrieb beinhaltet. Von daher war mir klar, dass neben den vielen neuen Aufgaben ein starker Vertrieb unabdingbar ist. Als Discover Capitel Oliver Morath an Bord holen konnte, war ich sofort begeistert. Er ist mit Sicherheit einer der angesehensten Vertriebsleute in der deutschen Fondsbranche. Als wir uns dann persönlich kennenlernten, war klar: das passt zu 100 Prozent. Sicherlich lag das auch daran, dass wir beide Franken sind.

 

Oliver Morath: Das freut und ehrt mich natürlich sehr, dennoch möchte ich das auch ganz kurz von mir wegnehmen. Squad Fonds bietet für einen Fondsberater einen Rundum-Service. Für uns als Plattform ist es das Wichtigste, dass wir sagen können: Die Fondsberater kümmern sich um ihre Mandate, wir machen den Rest. Die Realität sieht oft auch anders aus, weil Persönlichkeiten wie Alexander Mozer nicht einfach alles in andere Hände legen, sondern ein starkes Mitspracherecht haben wollen. Genau deswegen ist es wichtig, dass die Chemie von Anfang an stimmt.

Was zeichnet den gemeinen Franken aus?

Mozer: Der gemeine Franke ist wohl sehr bodenständig. Er ist ehrlich, zuverlässig aber wird jenseits des Weißwurst-Äquators auch manchmal als zu direkt empfunden – was mitunter als unhöflich rüberkommt…man spricht dann gemeinhin von „fränkisch freundlich“. 

Dann wird es fei lustig, oder? 

Morath: Im Frankenland gehen die Uhren schon anders. Aber wenn man mal ein Schäufele gemeinsam gegessen hat und merkt, dass es passt, dann hat man oft einen Freund oder Partner fürs Leben gefunden.

Was bedeutet die Kooperation für Squad Fonds?

Morath: Mit Alexander Mozer gewinnen wir ein ganz populäres Gesicht aus der Fondsbranche und einen Pionier des Bereiches Nachhaltigkeit. Das ist für uns als Plattform keine Selbstverständlichkeit, zeigt aber auch, welchen Weg wir bereits gegangen sind. Wir gründen für den Bereich Nachhaltigkeit eine zweite Plattform, Squad Green. Was kann man sich mehr wünschen, als nach dem eben gewonnenen Mandat der Steyler Fair Invest Fonds nun auch Alexander Mozer als Zugpferd für diese Idee begeistern zu können.

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Sie übernehmen ein erstes Mandat zum 1. Januar. Wie ist es dazu gekommen?

Mozer: Oliver Morath, als Vertriebsmann, hat alles in die Wege geleitet. Ich wollte wissen, ob das Mandat inhaltlich zu meiner Unternehmensausrichtung passt und vice versa. Da ich den Kunden schon lange kenne, denke ich, dass die Zusammenarbeit für alle Beteiligten eine klare Win-Win-Situation darstellen wird.

Es gibt ja noch andere Banken, die ein gutes Management oder einen externen Fondsverwalter brauchen – oder wollen Sie eher mit einem eigenen Fonds arbeiten?

Mozer: Letzteres trifft es deutlich besser. Um weitere Mandate zu werben, wäre nicht zielführend. An erster Stelle steht für das kommende Jahr, das Unternehmen und die drei Fonds ordentlich auf die Schiene zu bringen. Wenn dann der Zug den Bahnhof verlassen hat und auf Reisegeschwindigkeit ist, können wir uns gerne für ein neues Interview treffen und schauen, wie es weitergeht. 

Welche Richtung werden ihre eigenen Rezoom-Fonds einschlagen?

Mozer: Wir werden zwei nachhaltige Aktienfonds auflegen. Aktien sind meine Passion und ich konnte mein Hobby zum Beruf machen. Der erste Fonds – Rezoom World – wird ein weltweiter Aktienfonds sein und der andere – Rezoom Rising Markets – ein Aktienfonds mit Schwerpunkt Schwellenländer. Beides Gebiete, die ich schon lange bearbeite und für die ich die erforderliche Expertise besitze. Speziell die Entwicklung der Emerging Markets hat mich schon sehr lange in ihren Bann gezogen. Auslöser war damals das Management des Deka Convergence Aktien und das Privileg, sehr eng die damals aufstrebenden osteuropäischen Staaten begleiten zu dürfen. Mit dem Deka Middle East/Afrika haben wir einen der ersten Fonds mit diesem Schwerpunkt in Deutschland aufgelegt und sehr erfolgreich gemanagt. Bei Ökoworld ging diese Reise mit dem Growing-Markets-Fonds weiter. In den ersten zehn Jahren konnten wir dort den MSCI Emerging Markets um knapp 100 Prozentpunkte hinter uns lassen und die Frage, ob man mit nachhaltigen Investments in den Schwellenländern Geld verdienen kann, eindrucksvoll beantworten. 

 

Wie waren die Reaktionen, als Sie 2011 zu Ökoworld gingen?

Mozer: Sehr gemischt. Menschen aus meinem Umfeld, die dem Thema Nachhaltigkeit sehr nahe standen, fanden die Entscheidung hervorragend. Meine Freunde aus der Finanzbranche sahen das damals anders: „Bist du verrückt? Zu dem Ökoladen gehst du, was willst du denn da?“ Nachhaltigkeit hatte noch vor elf Jahren in Bankerkreisen keinerlei Lobby. Von Journalisten kamen damals hauptsächlich die Fragen: „Kann man mit Nachhaltigkeit auch Geld verdienen?“, „Auf wieviel Rendite muss ich verzichten, wenn ich mein Geld nachhaltig anlege?“ Die sehr gute Performance unserer Produkte hat die Fragen beantwortet, die sich irgendwann auch veränderten. Der Fokus wurde auf das Inhaltliche gelenkt: „Wie geht ihr inhaltlich bei der Beurteilung von Ethik und Ökologievor?“, „Wie unterscheidet ihr euch von anderen ESG-Managern?“ Die Thematik hat mit der Wahrnehmung des Klimawandels auch auf politischer und internationaler Ebene an Aufmerksamkeit gewonnen. Jetzt nehmen sich auch die politischen und wirtschaftlichen Entscheider viel stärker des Themas an. 

Und heute haben wir eine Regulierung und Taxonomie.

Mozer: Jetzt beginnt die Bürokratie das Ruder zu übernehmen. Ich sehe speziell bei der Taxonomie viele Dinge kritisch. Etwa wenn es darum geht, dass Bankberater Privatpersonen stärker über nachhaltige Investments aufklären sollen. Wenn der Berater beginnt, Kunden mit Abkürzungen wie Artikel 8- oder 9-Fonds, SFDR, SDG oder PAI zu konfrontieren, dann werden die meisten Privatanleger auf Durchzug schalten. Dabei sollte eigentlich im Zentrum des Denkens und folglich des Gesprächs stehen, was der Brundtland-Bericht schon 1987 formuliert hat: „Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.“ Am Ende geht es also ausschließlich darum, Geld eine dementsprechende Richtung zu geben und Investitionen daran auszurichten. 

Wird in naher Zukunft ESG so Standard sein, dass Ihre Kinder in zehn oder 20 Jahren sagen: „Papa, das macht man doch schon immer so“?

Mozer: Das wäre wünschenswert, ist aber äußerst unwahrscheinlich. Es wird nie eine einheitliche Definition für Nachhaltigkeit geben. Dafür sind Rahmenbedingungen, Sozialisation, Erwartungen und Einschätzungen von Menschen einfach zu unterschiedlich. Das sieht man an der Taxonomie-Diskussion: In Frankreich ist Atomkraft nachhaltig – in anderen EU Staaten sieht man das eher anders. Jemand, der direkt neben einem Atomkraftwerk wohnt, wird eine andere Einschätzung haben, als jemand der 1.000 Kilometer davon entfernt wohnt. Unter Menschen, denen verkündet wird, dass der atomare Endmüll vor ihrer Haustüre gelagert wird, wird man tendenziell keine Befürworter finden. Letztendlich kann man bei der Beurteilung von Nachhaltigkeit gut auf die „Goldene Regel“ zurück greifen: „Was Du nicht willst, das man dir tu, das füg´ auch keinem andern zu.“ Diesen Satz kann man mehrdimensional auf viele Aspekte nachhaltigen Handelns anwenden. 

Wird es irgendwo irgendeine Ratio bei Fonds oder Unternehmen geben, die zeigen, wie viel Impact ein Investment hat?

Mozer: Es wird viele Bemühungen geben, um die Transparenz von Unternehmen, deren Richtung und deren Wirkungsweise offenzulegen. Diese Transparenz wird dazu führen, dass ein Anleger ein genaueres Bewusstsein dafür entwickeln kann, ob das Investment sinnhaft ist oder nicht. Trotzdem sollte man auch hier vorsichtig mit neuen Bürokratiemonstern sein. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen oder Unternehmen aus den Schwellenländern kann man nicht alles über einen Kamm scheren. Ich würde mich viel mehr freuen, wenn Unternehmen aus einer intrinsischen Motivation heraus die richtigen Rahmenbedingungen für Mensch, Umwelt und speziell unsere nachfolgenden Generationen schaffen würden.

Also ein bisschen Returns on Sustainability: Wie viel macht das E-Auto im Automobil-Gesamtkonzern aus?

Mozer: So ein bisschen und noch vieles mehr. Man kann das nicht eindimensional sehen. Das E-Auto, das von fünfjährigen Kindern gefertigt wird, ist mir genauso unrecht wie ein Verbrenner, der die Umwelt verpestet.

 

Wie ist Ihr persönlicher Ansatz?

Mozer: Mein Ansatz reflektiert die aktuelle Realität, in der wir leben. Das heißt im Umkehrschluss, dass ich keinen dogmatischen Ansatz umsetzen werde, bei dem quasi alles, was es an Wirtschaftsaktivitäten gibt, in Frage gestellt wird. Bei der Beurteilung eines Unternehmens muss ich mich fragen, was Natur und Mensch die nächsten Jahre und Jahrzehnte weiterbringt. Es ist daher unumgänglich, mit Ausschlusskriterien zu arbeiten. Allerdings würde ich nicht ein Unternehmen ausschließen, das zu 95 Prozent alles richtig macht. Die Beurteilung von Nachhaltigkeit ist und bleibt immer eine Abwägung im Graubereich. Als Basis für unsere Analyse der verbleibenden Unternehmen werden wir Daten verschiedener Anbieter von Nachhaltigkeits-Research nutzen. Allerdings wird es kein simples Urteil anhand „ticking the box“ geben. Nur weil ein Unternehmen im Bereich CO2-Reduktion, Wasserverbrauch und Reportingstandards sehr gut ist, heißt es noch lange nicht, dass man die Unternehmensaktivität an sich gut heißen muss. Beispielhaft sehe ich hier viele der top-gerateten Unternehmen aus dem Bereich Food & Beverage. Die Produkte die hier hergestellt werden – Stichworte: Zucker, Fett, Konservierungsstoffe –  sind nicht die, die ich meinen Kindern gerne zum Essen oder Trinken geben würde. Der produzierte Verpackungsmüll findet sich in großer Menge im Meer oder an Stränden wieder. Entsprechend ist es für uns wichtig, nicht nur weitere Informationsquellen zu nutzen, sondern auch einfach den gesunden Menschenverstand bei der Einschätzung anzuschalten. 

Also eher Realo als Fundi?

Mozer: Richtig. Wenn ich unseren Ansatz beurteilen soll, dann befinden wir uns ganz klar im Realo-Lager. 

Wie Alexander Mozer persönlich tickt, lesen Sie auf der nächsten Seite.