Institutionelles Immobiliengeschäft Dekabank schafft die Wende

Matthias Danne ist Immobilien- und Finanzvorstand der Dekabank | © Dekabank

Matthias Danne ist Immobilien- und Finanzvorstand der Dekabank Foto: Dekabank

2018 verbuchte die Deka im Immobiliensegment eine Nettovertriebsleistung von 2,6 Milliarden Euro, davon entfielen 900 Millionen Euro auf den institutionellen Bereich. Verglichen mit Jahr 2017 ist das ein enormer Anstieg. Seinerzeit musste das Wertpapierhaus der Sparkassen im institutionellen Geschäft einen Dämpfer hinnehmen und schaffte lediglich eine Nettovertriebsleistung von rund 300 Millionen Euro. 2016 lag der Vergleichswert noch bei 800 Millionen Euro. Diese Scharte ist nun ausgewetzt. Zum Jahresende 2018 zählte die Deka Immobilien rund 400 institutionelle Kunden.

Das Wachstum im institutionellen Segment basiert laut Matthias Danne, Immobilien- und Finanzvorstand der Dekabank, unter anderem auf dem Ausbau der bestehenden Produkte. Auch ein im November 2018 aufgelegter Fonds, der in Logistikimmobilien in Tschechien investiert, spiegelt sich in den Zahlen wider. Alles in allem kauften die institutionellen Fonds der Deka im vergangenen Jahr 28 Objekte für 1,74 Milliarden Euro an, während sie drei Immobilien für insgesamt 60 Millionen Euro verkauften.

Binnen zwölf Monaten steigerte die Deka ihr Immobilienvermögens um 4,2 Milliarden auf 36,3 Milliarden Euro. Über alle ihre Immobilienfonds hinweg erzielt sie damit nun Nettomieteinnahmen von 2 Milliarden Euro pro Jahr. Die Vermietungsquote lag per ultimo 2018 mit 96,2 Prozent (2017: 95,4 Prozent) auf dem höchsten Wert der vergangenen zehn Jahre.