Immobilien Institutionelle Investoren setzen auf den Heimatmarkt

München. Institutionelle Investoren mögen Immobilien in Deutschland und Europa | © Getty Images

München. Institutionelle Investoren mögen Immobilien in Deutschland und Europa Foto: Getty Images

Das durchschnittliche Immobilienportfolio eines institutionellen Investors setzt sich aus rund sieben indirekten Immobilienanlagen zusammen. Das ergab eine Studie der Beratungsgesellschaft Kommalpha, die im Auftrag des Kölner Immobilien-Reportingspezialisten IMC durchgeführt wurde. Dabei wurden rund 30 Mitarbeiter aus den Abteilungen Kapitalanlage und Risikocontrolling von Versicherungen, Versorgungswerken und Pensionskassen befragt.

Die Master-KAGs als Anlageklasse im Immobilienbereich haben deutlich an Attraktivität gewonnen, so ein Studienergebnis. Rund ein Viertel der Befragten hat sein Geld in diese Anlageform angelegt. Auch Immobilienspezialfonds, Luxemburger Fonds sowie GmbH & Co KG-Strukturen sind gefragt.

Die meisten der befragten institutionellen Anleger setzen bei indirekten Immobilien-Investments auf Produkte, die ihren Schwerpunkt in Deutschland und in Europa haben. Die Regionen Asien-Pazifik und Nordamerika sind in den Portfolien hingegen unterrepräsentiert.

Bei der Frage zur Risikoabschätzung von Immobilienanlagen gaben 88 Prozent der Investoren an, ihre Immobilien-Investments in die Risikosteuerung der Gesamtkapitalanlage integriert zu haben. Lediglich 36 Prozent der Befragten hinterlegen ihre Immobilien-Engagements mit Risikokapital; weitere 15 Prozent planen dies für die nahe Zukunft.