Die Favoriten der Top-Vermögensverwalter In der Gunst: Morgan Stanley US Advantage

Zu einem ausgewogenen Portfolio gehören Aktien unbedingt dazu, und dabei sollten Anleger den wichtigsten Markt keinesfalls vernachlässigen: Nordamerika. Die US-Börsen haben sich 2011 deutlich besser gehalten als die anderen entwickelten Aktienmärkte.

Globale Anleger, die in US-Aktien übergewichtet sind, sehen die USA weiter als sicheren Hafen in unsicherer Zeit. Das mag auf den ersten Blick verblüffen, weist doch das Land, das erst Anfang August sein AAA-Rating eingebüßt hat und derzeit erneut Negativ-Schlagzeilen produziert, vermutlich auch in diesem Jahr wieder ein Budgetdefizit von rund 10 Prozent auf.

Aber all diese strukturellen Probleme sind – leider – nicht außergewöhnlich für eine Industrienation, und im Gegensatz zu vielen anderen Ländern verfügen die USA über eine unverändert gute Wettbewerbsposition in den wichtigsten Wachstumsindustrien. Mit einem auf der Basis der Gewinne für 2011 errechneten Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12 ist der US-Aktienmarkt im historischen Vergleich niedrig bewertet, gegenüber Anlagealternativen wie festverzinslichen Anleihen weist er sogar ein äußerst günstiges Bewertungsniveau auf.

Trotz der jüngsten EU-Beschlüsse sollte zudem der Euro gegenüber dem US-Dollar unter Druck bleiben. Vor diesem Hintergrund sehen wir derzeit den Morgan Stanley US Advantage (WKN: A0HG5T) als interessante Beimischung. Der von einem sechsköpfigen Team unter Leitung von Dennis Lynch betreute Fonds überzeugt mit seiner guten Performance sowohl im Vergleich zum Aktienindex S&P 500 als auch gegenüber anderen US-Fonds.

Das relativ konzentrierte Portfolio besteht größtenteils aus Titeln mit einer hohen Marktkapitalisierung und ergibt sich weitgehend durch Stockpicking. Deshalb kann es stark vom S&P 500 abweichen. Bei der Einzeltitelauswahl achtet Lynch sowohl auf Finanzstärke als auch auf die Qualität der Geschäftsmodelle. Die Frage, ob ein Unternehmen nachhaltige Wettbewerbsvorteile gegenüber seinen Mitbewerbern besitzt, spielt eine zentrale Rolle.

Derzeit setzt Lynch vor allem auf Aktien aus dem Bereich Konsumgüter, die insgesamt mehr als die Hälfte des Portfolios ausmachen. Von dieser Sektorallokation erwarten wir insbesondere für den Fall erneut nachgebender Aktienmärkte, aber auch über einen längeren Zeitraum, eine deutlich bessere Wertenwicklung als bei passiven Indexfonds. 

BHF-Bank: Die Wurzeln der in Frankfurt ansässigen Privatbank reichen bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Ihre Aufgabe sieht sie seit jeher darin, anspruchsvollen Kunden umfassende individuelle Lösungen zu bieten und weltweit Märkte zu erschließen. Mit rund 1.350 Mitarbeitern an 13 deutschen Standorten sowie in Abu Dhabi, Genf, Luxemburg und Zürich betreut sie ein Vermögen von mehr als 40 Milliarden Euro.