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Impact Investing Anleger sollten sich auf skalierbare Unternehmen konzentrieren

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Praktische Erwägungen bei Impact Investments

Da bestimmte Unternehmensarten bei den größeren Finanzkanälen außen vor bleiben, will Impact Investing dort Kapital anlegen, wo sich der Markt nicht automatisch engagieren würde. Firmen, die sich nicht auf dem Radar traditioneller Investoren befinden, können so vorausschauenden Anlegern neue Chancen eröffnen. Entscheidend hierbei ist jedoch, dass sich der Erfolg wiederholen lässt – nicht zuletzt durch skalierbare Investitionen.

Die Investmentbranche verfügt bereits über die notwendigen Bausteine dafür: Ausrichtung, Rechenschaftspflicht und Investitionsinstrumente. Damit lassen sich sowohl die Wirkungsleistung als auch die finanzielle Performance von Impact-Investitionen steuern und messen.

Doch wie steht es um die Erfolgsvergütung im Impact Investing? Traditionelle Investmentmanager können von Anlegern Incentive-Gebühren erhalten, sobald sie die Renditeziele erreichen. Übertragen auf Impact Investments könnten Anreizgebühren zur Ausschüttung kommen, sobald Impact-Performance- und finanzielle Leistungsziele erreicht werden.

Rechenschaftspflicht verbessert die Transparenz

Investmentmanager sollten häufig und detailtreu über Ziele, Performance-Ergebnisse und Wirkungskennzahlen berichten – und wo die Investmentleistung gerade steht. Damit lässt sich die Transparenz zwischen Anlegern, Portfoliounternehmen und Private-Equity-Managern maßgeblich erhöhen.

Um Portfolios im Impact-Bereich ausreichend zu diversifizieren, kann das Fondsmanagement verschiedene Investitionsvehikel anwenden: Ein Dachfonds lässt sich beispielsweise so konzipieren, dass er die Diversifizierung verbessert. Damit wird Impact Investing zur aussichtsreichen und etablierten Anlageklasse. Und Impact-Anleger engagieren sich automatisch für eine bessere Zukunft.