Im Zuger Krypto-Tal Blockchain-Vermögensverwaltung steht in den Startlöchern

Krypto steht für Bitcoin und Bitcoin steht für Krypto, zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung: Ein Schweizer Fintech tritt jetzt an, Blockchain-Anlagen als Bestandteil einer Vermögensverwaltungsstrategie zu etablieren. | © Pixabay

Krypto steht für Bitcoin und Bitcoin steht für Krypto, zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung: Ein Schweizer Fintech tritt jetzt an, Blockchain-Anlagen als Bestandteil einer Vermögensverwaltungsstrategie zu etablieren. Foto: Pixabay

Die eigenen Angaben zufolge erste Schweizer Blockchain-Vermögensverwaltung wird am 1. März 2018 ihre Büros in den neuen Krypto-Labors der Stadt Zug eröffnen, den sogenannten Crypto Valley Labs. Der Name des Fintechs ist mit Vision& ähnlich kryptisch wie das Betätigungsfeld: Vision& will sich ausschließlich auf Anlagen in Blockchain-Technologien konzentrieren.

Vision& biete ihren Kunden in Zusammenarbeit mit einem Bankpartner sicher geführte Anlagen. Zudem entwickelt das Fintech eigene Produkte und verfügt über ein aktives Research-Desk, „um Blockchain-Anlagen kompetent als Teil einer Vermögensverwaltungs-Strategie einzusetzen“, wie es in einer Einladung zu Büro-Eröffnung an die Presse heißt. Vision& ist eigenen Angaben zufolge SRO-reguliert, unterliegt also einer privatrechtlich organisierten Selbstregulierungsorganisation der Schweiz.

Die Schweizer Stadt Zug – die sich selbst als das Crypto Valley bezeichnet – will Krypto-Unternehmen aus der ganzen Welt anziehen, rund 100 Firmen sollen es laut Stadtvertretern werden. Die Crypto Valley Labs sollen als Start-Up-Zentrum sorgen. Die neuen Büroräume liegen in unmittelbarer Nähe des Zuger Bahnhofs und sollen den jungen Firmen helfen, Investoren zu finden. Vision& ist scheinbar eines der ersten Krypto-Fintechs, die vor Ort ihre Räume beziehen und offiziell ihr Geschäft aufnehmen.