Im Norden von Schweden Versorgungswerk investiert in Windpark

Zum Teil fertiggestellte Windturbinen in einer Fabrik: Die Nordrheinische Ärzteversorgung investiert in einen Windpark in Schweden, der erst noch gebaut werden muss.   | © Getty Images

Zum Teil fertiggestellte Windturbinen in einer Fabrik: Die Nordrheinische Ärzteversorgung investiert in einen Windpark in Schweden, der erst noch gebaut werden muss. Foto: Getty Images

Das berufsständische Versorgungswerk Nordrheinische Ärzteversorgung mit Sitz in Düsseldorf investiert gemeinsam mit koreanischen institutionellen Anlegern in ein Windparkprojekt in Schweden. Das berichtet der Frankfurter Asset Manager und Finanzdienstleister Prime Capital.

Die Hessen haben das Projekt strukturiert und kommerzialisiert und werden es im Auftrag der Investoren bauen und verwalten. Verkäufer ist der Papierhersteller Holmen, der größte Waldbesitzer Schwedens. 

Das Windenergieprojekt mit dem Namen „Stavro" liegt im nördlichen Teil Schwedens und umfasst zwei Standorte: Blodrotberget mit 40 und Blackfjället mit 22 Windanlagen. Der zuständige finnische Baukonzern YIT hat mit den Arbeiten bereits im März 2019 begonnen. Bei Prime Capital geht man davon aus, dass Stavro voraussichtlich Ende 2021 ans Stromnetz angeschlossen sein wird. Kunden des Windparks sind Google und Holmen. Die beiden Konzerne haben sich verpflichtet, den Strom zu kaufen.  

Die Nordrheinische Ärzteversorgung wurde 1958 als Einrichtung der Ärztekammer Nordrhein gegründet. Sie gehört zum System der ersten Säule der Alterssicherung für den ärztlichen Berufsstand in Nordrhein und verwaltet laut Geschäftsbericht 2017 Kapitalanlagen von rund 12,6 Milliarden Euro.