Hybrides Beratungsmodell Donner & Reuschel regelt Zuständigkeiten im Private Banking

Vorstand Marcus Vitt (l.) und Thomas Nerlinger, Abteilungsleiter Private Banking in München.  | © Donner & Reuschel

Vorstand Marcus Vitt (l.) und Thomas Nerlinger, Abteilungsleiter Private Banking in München. Foto: Donner & Reuschel

Die Privatbank Donner & Reuschel gibt ihrem Private Banking eine neue Führungsstruktur: Ab sofort leitet unter dem zuständigen Vorstand Marcus Vitt ein Team der erweiterten Geschäftsleitung den Bereich, bestehend aus Thomas Nerlinger, Lars Bachmann und Oliver Thiel. Nerlinger hatte Anfang April dieses Jahres den Posten des Abteilungsleiters Private Banking in München übernommen, Bachmann und Thiel operieren von Hamburg aus.

Studie als Auslöser

Für das Private Banking waren zuvor Oliver Riede als Bereichsleiter Private Banking Nord und Jürgen Heitzmann als Bereichsleiter Private Banking Süd zuständig gewesen. Heitzmann war vergangenen Monat zu einem Münchner Family Office gewechselt.

Mit dem Schritt reagiere man unter anderem auf eine hauseigene Studie, wonach bei privaten Anlegern großes Interesse an einer zeit- und ortsunabhängigen hybriden Beratung durch ihre Bank besteht, so eine Sprecherin. Ziel der Neuordnung sei es, die Strukturen, Systeme und Prozesse von Donner & Reuschel noch stärker auf diese entsprechenden Wünsche der Kunden auszurichten.

Zusammenarbeit mit Elinvar

Für dieses Vorhaben arbeitet das Institut mit dem Berliner Fintech Elinvar zusammen. Anlässlich der Bekanntgabe dieser Kooperation im Frühjahr hatte Vorstand Marcus Vitt bereits die Marschrichtung vorgegeben: Man wolle dadurch Prozesse noch effizienter gestalten, das Nutzererlebnis für Kunden erweitern und so eine hybride Beratung ermöglichen. Zugleich will man Vitt zufolge im Rahmen der Zusammenarbeit das Angebot für unabhängige Vermögensverwalter weiter ausbauen.