Spesenbetrug? HSBC entlässt Vermögensverwaltungs-Chef

Ein Jahr nach seiner Ernennung zum Private-Banking-Chef von HSBC muss Krishna Patel (63) das Unternehmen verlassen.

Patel, der insgesamt seit knapp 30 Jahren bei dem Finanzriesen arbeitet, sollen Unregelmäßigkeiten bei den Spesenabrechnungen zum Verhängnis geworden sein. Das berichtet das Bankenportal „Inside Paradeplatz“ unter Berufung auf Insiderkreise. Laut „Inside Paradeplatz“ ging es dabei um eine 7-stellige Summe.

Patel geht Ende Januar. Sein Nachfolger wird Peter Boyles, der seit 2010 das Kontinentaleuropa-Geschäft der Bank verantwortet.

Auch sonst häufen sich bei HSBC die schlechten Nachrichten. Nun werfen US-Behörden dem Finanzriesen Geldwäsche vor. Damit der Vorwurf fallengelassen wird, sei HSBC nun bereit, eine Rekordstrafe in Höhe von 1,8 Milliarden Dollar an die Behörden zu zahlen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.