Historische Bankgebäude Versorgungskammer investiert in Rotterdam

Rotterdam ist nach Amsterdam die zweitgrößte Stadt der Niederlande.  | © Pexels

Rotterdam ist nach Amsterdam die zweitgrößte Stadt der Niederlande. Foto: Pexels

Die Bayerische Versorgungskammer (BVK) hat über den Immobilienmanager La Salle und die Fondsgesellschaft Universal-Investment zwei weitere Bürogebäude gekauft: die denkmalgeschützten Rotterdamer Immobilien „Ploum House“ und „Blaak House“. Beide Objekte befinden sich im ehemaligen Finanzzentrum der Hafenstadt. Verkäufer ist die Anlagegesellschaft Real IS, eine Tochter der Bayerischen Landesbank.

Die historischen Bürohäuser kommen aus dem Portfolio des Immobilienspezialfonds BGV V, der für institutionelle Investoren neben Deutschland in den Niederlanden, Luxemburg, Frankreich und Irland in die Nutzungsarten Büro und Handel investiert hat. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. 

Immobilien für gehobene Ansprüche 

Nach Angaben der Verkäuferin haben die Büroimmobilien eine Gesamtmietfläche von rund 16.854 Quadratmetern, wobei 7.334 Quadratmeter auf das sechsstöckige Ploum House und 9.520 Quadratmeter auf das siebenstöckige Blaak House entfallen. Beide Bürohäuser sind Teil eines Ensembles dreier Bankgebäude aus den 1960er-Jahren. Während Ploum House noch bis Ende 2019 renoviert werde, sei Blaak House bereits 2018 umfassend modernisiert worden. Hauptmieter sind die Rechtsberatungskanzlei Ploum sowie der Bürovermieter Tribes. 

Die zentrale Lage und die moderne Ausstattung beider Gebäude machen das Ensemble nach Einschätzung von Real-IS-Chef Jochen Schenk zu einem gefragten Bürostandort. Wie Schenk erläutert, ist der Rotterdamer Büromarkt bei Mietern sehr gefragt. Vermieter hochwertiger Gebäude profitierten von steigenden Spitzenmieten und sinkendem Leerstand.

Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die BVK gemeinsam mit der Allianz eine 400-Millionen-Euro-Projektentwicklung in Berlin vorantreibt.