Dax-Konzerne Heiß begehrt: Ausländische Investoren mögen Dax-Unternehmen

Deutsche Unternehmen sind eine beliebte Geldanlage. Dies geht aus einer Studie von Ernst & Young hervor, in der Die Aktionärsstruktur der Dax-Unternehmen analysiert wurde.

Die Beliebtheit der Dax-Aktien bei ausländischen Investoren hat im Zeitraum von 2005 bis 2012 zugenommen. Bei 19 Dax-Unternehmen hat sich der Anteil von ausländischen Aktionären erhöht, lediglich bei fünf Unternehmen sank er.

Durchschnittlich befinden sich 55 Prozent der Aktien von Dax-Unternehmen in ausländischem Besitz. Besonders bei Investoren aus europäischen Ländern sind Dax-Unternehmen beliebt. Sie besitzen durchschnittlich jede vierte Aktie. Anleger aus Nordamerika, insbesondere den USA, besitzen durchschnittlich 19 Prozent der Aktien.

Institutionelle Anleger haben das größte Interesse an deutschen Konzernen: Sie halten 63 Prozent der Aktien. Strategische Investoren halten 18 Prozent und private Anleger 12 Prozent. Der Bund betätigt sich kaum als Investor, auch die KfW-Bankengruppe ist kein nennenswerter Aktionär.

Die überwiegende Mehrheit der Aktien (82 Prozent) liegt als Streubesitz vor, die restlichen 18 Prozent gehören Großanlegern. Den geringsten Anteil an Streubesitz weisen Unternehmen der Automobilbranche (Volkswagen: 37 Prozent, BMW: 49 Prozent, Continental: 50 Prozent) sowie Beiersdorf (39 Prozent) auf.