Deutsche-Bank-Tochter Vorstand Heiner Arnoldi verlässt Deutsche Oppenheim Family Office

Heiner Arnoldi verlässt das Deutsche Oppenheim Family Office

Heiner Arnoldi verlässt das Deutsche Oppenheim Family Office: Seit 2019 war er Teil des Vorstands. Foto: Sal. Oppenheim

Vorstand Heiner Arnoldi verlässt das Deutsche Oppenheim Family Office Ende September. Das erfuhr das private banking magazin exklusiv. Arnoldi und die Deutsche-Bank-Tochter trennen sich laut Unternehmen „im besten Einvernehmen“. Wohin es den Manager zieht, ist noch nicht bekannt.

Arnoldi wickelte Altgeschäft von Sal. Oppenheim ab

Heiner Arnoldi verantwortete in seiner Zeit bei Oppenheim unter anderem die Abwicklung des ehemaligen Bankhauses Sal. Oppenheim jr.& Cie. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutsche Oppenheim, Frank Schriever dankt dem scheidenden Vorstand, „insbesondere auch für die gelungene Abwicklung des Altgeschäfts von Sal. Oppenheim. Damit hat er ein wichtiges Kapitel für die Deutsche Oppenheim abgeschlossen.“

Im Multi Family Office war Arnoldi für die Immobilienfondsbetreuung für Großkunden und Beteiligungen von Sal. Oppenheim sowie die aktive Immobilien- und Beteiligungsberatung der Deutsche Oppenheim zuständig. Diese Bereiche im operativen Geschäft werden von den verbleibenden Vorständen übernommen.

 

 

 

Im März 2017 wurde Arnoldi in den Vorstand von Sal. Oppenheim berufen, ab September 2019 war er Vorstand des Deutsche Oppenheim Family Offices. Seit 2007 war der Bankkaufmann als geschäftsführender Direktor bei Sal. Oppenheim tätig. Nach der Leitung des Real Estate Investment Bankings und der Sparte Investment Banking & Special Projects übernahm er im April 2012 die Verantwortung für den Bereich Legacy.

Arnoldi wechselte von der WestLB zu Sal. Oppenheim

Vor seinem Wechsel zu Oppenheim war Arnoldi ab 2004 als Leiter der Sparte Fusionen und Unternehmensverkäufe (Mergers & Acquisitions), Bereichsvorstand sowie für die Abteilung Firmenbeteiligungen (Corporate Investments) bei der WestLB tätig. Von 1993 bis 1995 war Arnoldi Vorstandsassistent und im Anschluss Direktor im Bereich Global Corporate Finance der Deutschen Bank in Frankfurt.