Analyse Hedgefonds – Von der Heuschrecke zum Krisenschutz

Marcel Prix, Justus Linker und Martin Englmeier (v.l.) von Akrida Capital.

Marcel Prix, Justus Linker und Martin Englmeier (v.l.) von Akrida Capital: „Überspitzt formuliert sind Hedgefonds der Gegenpol zum klassischen ETF – der das Marktrisiko zu 100 Prozent abbildet." Bildquelle: Akrida Capital

In den USA sind Hedgefonds seit jeher eine lukrative Asset-Klasse. In Deutschland hingegen wird das Wort „Hedgefonds“ nach wie vor mit dem Begriff „Heuschrecke“ assoziiert. Für Vermögensverwalter hierzulande sind Hedgefonds-Investments nicht weniger attraktiv, aber stellen in der Praxis meist eine kommunikative Herausforderung dar.

Für eine moderne und resiliente Asset-Allokation sind Hedgefonds jedoch aufgrund ihres Charakters ein wichtiger Baustein. Nicht zuletzt deshalb erleben Hedgefonds nach einer zwischenzeitlichen Durststrecke wieder steigende Nachfrage. In Zeiten volatiler Kapitalmärkte rutschen unkorrelierte Investments bei Marktteilnehmern auf der Agenda wieder nach oben.

Vorteile von Hedgefonds

2022 war geopolitisch und auch für Kapitalanleger eine Zeitenwende: Aktien und Anleihen verloren korreliert an Wert. Die Investmentthese: wenn Aktien fallen, dann flüchten Anleger in Anleihen, erwies sich als Verlustbringer, und damit versagte auch das ausgewogene „60/40-Portfolio“. Wie kann in diesem Marktregime ein stabiles Portfolio aussehen?

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Dieser Artikel richtet sich ausschließlich an professionelle Investoren. Bitte melden Sie sich daher einmal kurz an und machen einige berufliche Angaben. Geht ganz schnell und ist selbstverständlich kostenlos.