Hedge-Strategien Massive Sektorrotation verlangt nach Absicherung

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Andererseits sind in Japan und Europa nach wie vor niedrige Zinsniveaus zu erwarten. Aufgrund dieser Dynamik sieht Franklin Templeton K2 Advisors aktuell große Bewegungen bei Devisen und globalen Währungen, die wiederum konkrete Handelschancen mit Long- versus short-Positionen bei Relative-Value-Geschäften eröffnen. „Fondsmanager kaufen Anleihen, die von Trumps wachstumsorientierter Politik profitieren dürften. Außerdem tätigen sie Leerverkäufe auf Aktien, die aufgrund des neuen Umfelds höherer Zinsen mit niedrigeren Preisen bewertet werden. Mit dieser Art von Relative-Value-Trades verbuchen Manager reizvolle Gewinne mit sehr geringem Risiko“, fasst Brooks Ritchey zusammen.

Trumps Steuererleichterungen sollten Event-Driven-Strategien befeuern

Auch Event-Driven-Hedge-Strategien sieht das Analyseteam K2 Advisors weiterhin äußerst positiv. Eine Vielzahl von Faktoren bestärkt die optimistische Erwartungshaltung der Marktkenner. So sind die Transaktionsniveaus in den vergangenen Jahren infolge extrem niedriger Zinsen, lockerer Kreditmärkte und hoher Barbestände bei Unternehmen hoch geblieben. Infolge von Trumps Plänen zu Steuererleichterungen für US-Firmen dürften Event-Driven-Hedge-Strategien weiteren Rückenwind erhalten. US-Unternehmen sollen nach dem Willen von Donald Trump demnächst die Möglichkeit erhalten, Milliarden US-Dollar an von im Ausland gehaltenen Barmitteln zurückzuführen.

Die Umsetzung dieser Pläne wären reichlich Wasser auf die Mühlen der Manager von Event-Driven-Strategien, da die in die USA zurückgeholten Barmittel für eine Vielzahl von Unternehmenstransaktionen, einschließlich außerordentlicher Aktiendividenden, höherer Dividenden, potenzieller Aktienrückkaufprogramme, Fusionen und Übernahmen, Unternehmensumstrukturierungen und potenziell höhere F&E-Ausgaben genutzt werden dürften.