Hauck Aufhäuser Lampe hat ein Großmandat im Geschäftsbereich Asset Servicing gewonnen. Das Bankhaus übernahm zum 1. Januar den Verwahrstellenservice für 14 Publikumsfonds der Siemens Fonds Invest. Das Gesamtvolumen beträgt rund 5,5 Milliarden Euro. Dem Mandat war ein umfangreicher Ausschreibungsprozess vorausgegangen. Hauck Aufhäuser Lampe setzte sich gegen den gesamten deutschen Verwahrstellenmarkt durch.
Aufgaben der Verwahrstelle
Mit dem neuen Mandat übernimmt die Privatbank alle relevanten operativen und administrativen Aufgaben im Rahmen der Verwahrstellenfunktion. Dazu zählen die Überwachung der Fondsaktivitäten, die Abwicklung von Transaktionen sowie die Kontrolle gesetzlicher Vorgaben. Die Fonds werden vollständig in die Systeme von Hauck Aufhäuser Lampe integriert.
Das Bankhaus gehört seit 2025 zur niederländischen ABN Amro. Es ist das erste größere Mandat, das Hauck Aufhäuser Lampe seit dem Eigentümerwechsel gewonnen hat. Das Bankhaus zählt zu den zehn größten Verwahrstellen in Deutschland und den führenden Verwahrstellen in Luxemburg. Hauck Aufhäuser Lampe verwahrt insgesamt rund 208 Milliarden Euro, davon rund 90 Milliarden Euro in Deutschland. Mit dem neuen Mandat steigen die verwahrten Vermögen auf insgesamt 214 Milliarden Euro, davon rund 96 Milliarden Euro in Deutschland.
Die neue Eigentümerin ABN Amro will den Geschäftsbereich künftig für alle Kunden öffnen und international weiterentwickeln. Besonderer Fokus liegt auf dem Bereich der Wertpapierfonds. Dabei sollen auch Synergien mit anderen Bankdienstleistungen genutzt werden.
„Mit der Entscheidung für Hauck Aufhäuser Lampe gewinnen wir einen leistungsstarken Partner im Asset Servicing, der uns im Rahmen unserer Wachstumsstrategie unterstützt“, sagt Erik Macharzina, Geschäftsführer der Siemens Fonds Invest.