Handschrift von Henning Gebhardt Berenberg startet Aktienfonds

Wechselte vor einem halben Jahr von der Deutsche Asset Management zu Berenberg: Investmentchef Henning Gebhardt

Wechselte vor einem halben Jahr von der Deutsche Asset Management zu Berenberg: Investmentchef Henning Gebhardt

Die Berenberg Bank bringt einen neuen Fonds auf den Markt. Der Berenberg Aktien-Strategie Deutschland (Anteilsklasse R: LU0146485932/Anteilsklasse I: LU159924882) lehnt sich nicht nur namentlich an den DWS Aktien Strategie Deutschland an, den Investmentchef Henning Gebhardt bis zu seinem Wechsel zu Berenberg 16 Jahre lang bei der DWS verwaltete – auch die Strategie ist sehr ähnlich.

„Basis für die Investmentphilosophie, die wir jetzt anwenden werden, sind zum Beispiel ein hoher Nebenwerte-Anteil und eine klare Über- oder Untergewichtung bei den größeren Titeln“, sagte Gebhardt. Er und sein Team werden dabei überwiegend in deutsche Aktientitel anlegen.

„Mit dem Berenberg Aktien-Strategie Deutschland investieren wir in aussichtsreiche Qualitätsunternehmen mit überdurchschnittlichen strukturellen Wachstums- und Erfolgsaussichten. Dabei schauen wir nicht auf Kriterien wie Börsenwert oder Indexzugehörigkeit, sondern auf Branchen beziehungsweise Einzelwerte, die sich langfristig besser als der breite Markt entwickeln können.“

Das Gesamtkonzept umfasst laut Gebhardt vier Investmentsäulen: eine fundamentale Aktienanalyse, einen langfristigen Investmenthorizont, einen stringenten und transparenten Investmentprozess sowie eine Nachhaltigkeitsanalyse. Ziel ist es, den Markt bei einem angemessenen Risikoprofil sowie einem kontinuierlichen Risikomanagement zu schlagen. Für den neuen Fonds wurde der bestehende Fonds „Berenberg Aktien – Quality & Value“ umbenannt und das Anlagekonzept geändert.

Eine hohe Streuung will das Fondsmanagement vor allem durch die flexible Beimischung von Nebenwerten gewährleisten. Das Anlageuniversum umfasst dabei das gesamte deutsche Aktienspektrum von rund 450 Aktien. Im Investmentprozess selektiert das Fondsmanagement zunächst durch ein internes und externes Research-Verfahren. Der persönliche Kontakt zu den Unternehmen gehört dabei ebenfalls dazu.

Anschließend werden die Fundamentaldaten bewertet und neue Investmentideen im Team abgewogen. Das Portfolio soll etwa 50 bis 70 Aktien umfassen. Im Fokus stehen Informationstechnologie, Konsum- und Gebrauchsgüter sowie Gesundheitswerte.